"Schulen sollen Gestaltungsfreiräume als Chance für Innere Schulentwicklung nutzen – Unterstützung der Schulen durch neu eingerichtete Qualitätsagentur und Evaluationsteams"

Kultusministerin Hohlmeier hat bei der Tagung des Bayerischen Schulleiterverbands in Wildbad Kreuth Schulleiterinnen und Schulleiter ermuntert, die Gestaltungsfreiräume an ihren Schulen stärker zu nutzen.

24.05.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Wir müssen die Verschiedenheit unserer Schulen als Chance begreifen. Die Innere Schulentwicklung bietet die nötigen Freiräume, um Schule vor Ort ideal zu gestalten", sagte Hohlmeier. Die Vielfalt der bayerischen Volksschulen zeige sich in ihren individuellen Schwerpunktsetzungen sowie in ihren strukturellen Unterschieden. Neben einigen Schulen in ländlichen Regionen mit weniger als 30 Schülerinnen und Schülern gebe es Volksschulen, die von 700 Schülerinnen und Schülern besucht würden. "Man kann die Schulen nicht alle über einen Kamm scheren. Wir setzen deswegen auf die Innere Schulentwicklung. Das Kultusministerium versteht sich dabei als begleitender Partner", erklärte Hohlmeier.

Die Erweiterung der Selbstverantwortung erfordere gleichzeitig auch die Bereitschaft der Schulen zur internen und externen Evaluation. "Innere Schulentwicklung und Qualitätssicherung gehören untrennbar zusammen. Zur Unterstützung der Schulen haben wir eine eigene Qualitätsagentur am Institut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) eingerichtet, deren Evaluationsteams die Schulen besuchen und ihnen neue Anstöße geben", sagte die Ministerin. Die Besuche würden zusammen mit der Schule vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet. Dabei analysierten die Evaluationsteams die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer nach sachlich gesicherten Kriterien und unter Berücksichtigung der spezifischen Bedingungen der jeweiligen Schule. Die Rückmeldung der 10 bisher evaluierten Schulen seien sehr positiv gewesen.


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