"Selbstbestimmung als zentraler Gradmesser für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung"

"Die Teilhabe und die Selbstbestimmung in allen Lebensbereichen muss der Gradmesser unserer Bemühungen sein, die Integration von Menschen mit Behinderung optimal zu verwirklichen", dies betonten Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und die Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Irmgard Badura bei einem ersten gemeinsamen Gespräch in München.

18.03.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Ich werde mich persönlich für die Ziele der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen einsetzen", so der Kultusminister. Er und Irmgard Badura stimmten überein, das Wahlrecht der Eltern zwischen allgemeiner Schule und Förderschule stärken zu wollen. "Dabei muss die elementare Rolle der Förderschule aber weiterhin anerkannt bleiben", so Spaenle. Der erfolgreiche Weg Bayerns "Integration durch Kooperation" verfolgt die aktive Förderung mit dem Ziel der Teilhabe.

Die Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Badura ist seit Januar 2009 im Amt. Eines ihrer bestimmenden Themen ist die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Die Bildung spielt dabei eine zentrale Rolle. Frau Badura betonte, dass eine enge Zusammenarbeit mit Kultusminister Spaenle erforderlich sei: "Uns steht ein spannender Prozess bevor, der das Ziel hat, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt über ihren Lebensweg in der Gesellschaft entscheiden." "Wir sind dabei auf einem guten gemeinsamen Weg", stellte Spaenle als Ergebnis des Gesprächs fest.


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