"Vielfältige Angebote des differenzierten Schulwesens werden in der ganzen Breite nachgefragt"

Als "Erfolg bayerischer Schulpolitik" wertet Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle das Übertrittsverhalten der Schüler für das kommende Schuljahr. Die Schulwahl bestätigt, dass das differenzierte Schulwesen in der Bevölkerung große Akzeptanz genießt. "Die vielfältigen Angebote unseres Schulwesens werden in der ganzen Breite nachgefragt", so der Minister.

22.05.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

  1. 51.983 Schüler haben sich formell für das Gymnasium in Bayern für das kommende Schuljahr angemeldet, im Jahr zuvor waren es 50.769 "Es freut mich, dass das Gymnasium bei den Schülern und ihren Eltern auf große Beliebtheit trifft", kommentiert Minister Spaenle den Zuwachs unter den Schüler der künftigen Jahrgangsstufe 5.

"Das achtjährige Gymnasium ist längst im Bewusstsein der meisten Eltern positiv angekommen, das ist an den Übertrittszahlen unmissverständlich ablesbar", ergänzt der Minister. Die Erleichterungen, die im Frühjahr 2008 für die Schüler durch den damaligen Kultusminister hinsichtlich Lehrplan, Stundentafel und Nachmittagsunterricht erreicht worden waren, haben sich im Schulalltag im laufenden Schuljahr deutlich bemerkbar gemacht. Ebenso positiv sind die Rückmeldungen der Schulen und der Elternvertretung auf die Zuweisung zusätzlicher Lehrerstunden für die Oberstufe des neuen Gymnasiums anlässlich der historischen Sondersituation von zwei parallelen Abiturjahrgängen.

2. "Die Eltern und ihre Kinder haben mit ihrer Schulartwahl die hohe Leistung der bayerischen Realschule anerkannt", merkt Minister Spaenle zu den stabilen Übertrittszahlen zur Realschule an. Von den derzeitigen Viertklässlern an Grundschulen und Fünftklässlern an Hauptschulen haben sich rd. 33.191 entschieden, auf die Realschule zu wechseln und damit etwa so viele wie im Vorjahr.

Mit Blick auf die Zukunft betont Dr. Spaenle: "Die Realschule bleibt ein Erfolgsmodell, weil sie in überschaubarer Zeit die Schüler sowohl auf eine schulische Weiterqualifizierung als auch auf eine berufliche Ausbildung gut vorbereitet."

3. "Mit einer Qualitätsoffensive werde ich die Hauptschule als berufsvorbereitende Schule weiter stärken", so Minister Spaenle. Die Zahlen für die Hauptschule, die sich erst nach dem Probeunterricht in der kommenden Woche ergeben, erweisen sich nach dem derzeitigen Stand als "stabil". "Damit wird die Leistung der Pflichtschule, die im innerstädtischen Bereich zusätzlich eine effektive Integrationsarbeit leistet, in einem vergleichsweise hohen Maße anerkannt", fügt Minister Spaenle hinzu.

Nun komme es darauf an, dass sich für die Schüler ihre künftigen Schulen als Lern- und Lebensraum erweisen, mit dem sie sich identifizieren können und an dem sie optimal gefördert werden. "Dazu wünsche ich Euch alles Gute", schloss der Minister.

Alle Zahlen für das kommende Schuljahr sind derzeit noch vorläufig, da der Probeunterricht vom 25. bis 27. Mai 2009 stattfindet.


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