Wenn Künstler in die Schulen gehen

Schülerinnen und Schüler sollen Künstler und Designer hautnah bei ihrer Arbeit erleben und unter professioneller Begleitung eigene kreative Ideen entwickeln. Das ist das Ziel der Fachtagung KIDS � KÜNSTLER IN DIE SCHULEN, die im Literaturhaus in München vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) veranstaltet wurde und einen Impuls für die Schulpraxis darstellt.

24.10.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Rund 320 Lehrkräfte aller Schularten und Künstler und Designer aus den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Film, Mode und Neue Medien erarbeiteten in mehreren Workshops exemplarische Best-Practice-Modelle für die konkrete Umsetzung an Schulen. So sollen möglichst viele Schulen angeregt werden, ihrerseits ähnliche Projekte zu realisieren, um damit die Idee der Kooperation zwischen Künstlern und Designern nachhaltig an bayerischen Schulen zu verankern.

Gleichzeitig wurden Qualitätskriterien für eine gelingende Kooperation zwischen Schule und Künstlern vereinbart. Die Projektpalette war breit angelegt. So fotografierten beispielsweise Gymnasiasten das Oktoberfest zusammen mit dem Kunstfotografen Volker Derlath, Grundschüler kreierten Kleider aus Maschendraht, Realschüler gestalteten ein Schaufenster in der Münchner Innenstadt, wieder andere entwickelten zusammen mit Künstlern und Kunsthistorikern einen Audio-Guide für Kunstwerke eines Museums.

Anregungen konnten sich die Lehrkräfte auch durch einen Blick nach Skandinavien holen: Hans Skoglund, Direktor der Kulturskolan Stockholm, berichtete von seinen Praxiserfahrungen an der Kinder- und Jugendschule, in der professionelle Künstler an der Schnittstelle zwischen Schule und Freizeit arbeiten.


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