"Wir geben Eltern für ihre Kinder Planungssicherheit - Freistaat bildet sechs zusätzliche Eingangsklassen an Gymnasien"

"Wir geben den Eltern Planungssicherheit und richten sechs zusätzliche Eingangsklassen an den staatlichen Gymnasien in München ein." Mit dieser Zusicherung zieht Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle einen Schlussstrich unter die Verhandlungen mit der Stadt München um die Einrichtung von zusätzlich und dringend notwendigen Eingangsklassen in Gymnasien.

22.05.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Ursache war die Tatsache, dass sich an den städtischen Gymnasien in München deutlich mehr Schüler für eine gymnasiale Schulbildung einschreiben wollten, als Plätze vorgesehen waren. Die Stadt München hat seit Jahren die Zahl der Eingangsklassen auf 50 gedeckelt.

Der Freistaat hatte der Stadt München angeboten, drei zusätzliche Klassen einzurichten und für die städtischen Gymnasien staatliche Lehrkräfte abzuordnen, damit diese mit ebenfalls drei zusätzlichen Eingangsklassen dem Wunsch der Schüler nach der Aufnahme in ein städtisches Gymnasium nachkommen könnte. Die Stadt zeigte sich aber nicht bereit, den erforderlichen finanziellen Beitrag von rund 100.000 Euro für die zusätzlichen Klassen für ihre Kinder zu erbringen.

Pädagogisch sei es nicht erfreulich, Klassen von Gymnasien in andere Räumlichkeiten auszulagern, so der Minister. Aber es könne im Einzelfall notwendig werden, da die staatlichen Gymnasien in den vergangenen Jahren von immer Schülerinnen und Schülern nachgefragt worden sind und damit mit großen räumlichen Engpässen kämpfen müssen. "Sonst müssen wir Schüler, die sich um einen Platz an einem Gymnasium beworben hatten, ablehnen", betonte Minister Spaenle und fügte hinzu. "Wir werden aber unsere Schüler nicht in den Regen stellen."

Die Stadt München hatte es als Sachaufwandsträger in den vergangenen Jahren versäumt, die nötigen Räumlichkeiten an Gymnasien bereit zu stellen.


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