2000 Lehrer in Sachsen-Anhalt im Warnstreik

"Trotz zum Teil massiven Drucks seitens des Landesverwaltungsamtes und leider auch mancher Schulleiter sind die GEW-Mitglieder unserem Aufruf mit überwältigender Mehrheit gefolgt. Sie tragen voll die Gewerkschaftsforderung in der Tarifauseinandersetzung." So schätzte GEW-Landeschef, Thomas Lippmann, die heute in Sachsen-Anhalt begonnenen Warnstreiks ein, zu denen die GEW und die anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes aufgerufen hatten. Am frühen morgen waren ca. 1000 Lehrkräfte und Erzieherinnen in Halle und Umgebung und 400 in Dessau gemeinsam mit ihren Kollegen der anderen Gewerkschaften und Bereiche des Landesdienstes in den Ausstand getreten. Ca. 400 Beschäftigte an Schulen im Mansfelder Land und 150 in Naumburg streikten die letzten drei Unterrichtsstunden.

12.02.2009 Sachsen-Anhalt Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

"Die Stimmung war hervorragend und lässt für den morgigen Tag eine gute Prognose zu", ergänzte Lippmann. Damit hätten auch die beim Land beschäftigten Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und die Hochschulbeschäftigten, die sich an der Universität in Halle am Streik beteiligt hatten, gezeigt, dass sie auf ein verhandelbares Angebot der Arbeitgeber drängen. Für den morgigen Tag hat die GEW in einer zweiten Welle die Landesbeschäftigten des Bildungsbereichs u.a. in Wernigerode, Halberstadt, Quedlinburg, Magdeburg, Haldensleben, Gardelegen, Kalbe, Stendal, Burg, Genthin, Gommern, Merseburg, Weißenfels, Hohenmölsen, Bitterfeld/Wolfen und Köthen zu z.T. ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Die detaillierte Planung der Kundgebungen ist den Medien bereits zugegangen. Alle Aktionen sind zwischen den Gewerkschaften koordiniert. Für ver.di steht bei Nachfragen Werner Theis, 0170 5727717, zur Verfügung.

Ansprechpartner

GEW Sachsen-Anhalt

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