Brandenburg

Abitur an Blindenschule bleibt erhalten

Bildungsministerin Martina Münch teilt mit, dass es eine Lösung für die gymnasiale Oberstufe an der Schule für Blinde und Sehbehinderte in Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme-Spreewald) gibt. "Die Förderschule in Königs Wusterhausen ist ein außergewöhnliches Angebot für Blinde und Sehbehinderte und blickt auf eine lange und erfolgreiche Tradition zurück", so Münch. "Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, eine Lösung zu finden, die zur Stärkung und zum langfristigen Erhalt des Abitur-Angebots am Standort der Blindenschule beiträgt."

04.12.2013 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Das Bildungsministerium, das Staatliche Schulamt Wünsdorf und der Landkreis Dahme-Spreewald haben beschlossen, dass das Berufliche Gymnasium am Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald um einen Lernort in Königs Wusterhausen erweitert wird. Hier können ab dem kommenden Schuljahr 2014/15 Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt "Sehen" aus dem gesamten Bundesgebiet, die die Berechtigung zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe haben, integrativ mit anderen Schülerinnen und Schülern des Landkreises Dahme-Spreewald die allgemeine Hochschulreife erwerben. Das Berufliche Gymnasium nutzt dabei die Räumlichkeiten und die speziellen Ausstattungen der Blindenschule, um den besonderen Bedürfnissen dieser Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.

Der Unterricht des Beruflichen Gymnasiums wird weitestgehend von Pädagoginnen und Pädagogen gestaltet, die in der Oberstufe der Schule für Blinde und Sehgeschädigte tätig sind. Die Schülerinnen und Schüler erhalten nach erfolgreicher Beendigung des dreijährigen Bildungsganges zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife und bestandener Abiturprüfung ein Abschlusszeugnis des Beruflichen Gymnasiums. Die Vereinbarung bedarf noch der Zustimmung des Kreistages. Die Schule für Blinde und Sehbehinderte in Königs Wusterhausen wird als Schule für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt "Sehen" der Primarstufe und der Sekundarstufe I in Trägerschaft des Landkreises fortgeführt.


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