Internationaler Austausch

Abschluss des Stipendienprogramms "Völkerverständigung macht Schule"

"Völkerverständigung macht Schule" wurde 2001 in einer beispielhaften öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen Robert Bosch Stiftung, ZfA und PAD ins Leben gerufen. Bis heute zeigt das Programm, wie gute Zusammenarbeit zur Verständigung der Kulturen beitragen kann.

22.06.2011 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Mittel-, Ost- und Südosteuropa, China und Kasachstan - in 22 Länder hat die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) und dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz in den vergangenen zehn Jahren knapp 400 Studierende und Hochschulabsolventen entsandt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten engagierten sich an Schulen vor Ort mit Projekten vorwiegend im Deutschunterricht, um ihre jeweiligen Gastländer und Deutschland näher zusammenrücken zu lassen. Auf einer Abschlussveranstaltung, die vom 23. bis 26. Juni 2011 in Berlin stattfindet, blicken die Partner zusammen mit den Stipendiaten auf zehn Jahre "Völkerverständigung macht Schule" zurück.

Das Programm ermöglichte es den Stipendiaten, drei oder sechs Monate lang in den fremden Schulalltag einzutauchen. Die enge Zusammenarbeit mit den Lehrerkollegien, Schülerinnen und Schülern erlaubt es ihnen, auch das Land und seine Gepflogenheiten kennenzulernen. "Die Stipendiaten waren Botschafter im Kleinen: als Botschafter des eigenen Landes fuhren sie hin, als Botschafter des Gastlandes kamen sie zurück", sagt Professor Joachim Rogall, Leiter des Bereichs für "Völkerverständigung Mitteleuropa, Südosteuropa, GUS, China" der Robert Bosch Stiftung. Eine zum Ende des Programms entstandene Studie, die bei der Robert Bosch Stiftung angefordert werden kann, bestätigt dies.

Hinweis für Pressevertreter: Am Sonntag, 26. Juni 2011 um 10.45 Uhr wird den Stipendiatinnen und Stipendiaten des Jahrgangs 2010/11 eine Teilnahmeurkunde überreicht. Im Anschluss daran findet ab 11.30 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema "Internationale Erfahrungen im Schulalltag" statt. Daran nehmen teil:

  • Rainer Burchardt, Sophie-Charlotte-Oberschule Berlin
  • Teresa Kachel, deutsch-polnisches Lyzeum Racibórz
  • Dr. Reinhard Zühlke, Fachberater und Koordinator Slowenien
  • Dirk Kollar, Alumnus des Programms Völkerverständigung macht Schule
  • Willi Krüsemann, Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA)
  • Ilse Brigitte Eitze-Schütz, Pädagogischer Austauschdienst (PAD)

Veranstaltungsort: Robert Bosch Stiftung GmbH, Büro Berlin, Bismarckstr. 71, 10627 Berlin
Pressevertreter sind herzlich eingeladen. Für Rückfragen: PAD, Martin Finkenberger, 0228 / 501-221, .


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