Amoklauf an Realschule in Winnenden

Die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz reagierte mit großer Bestürzung und Betroffenheit auf den Amoklauf an der Albertville-Realschule in Winnenden. "Unser tiefes Mitgefühl gehört den Mitschülern, Eltern, Angehörigen und Freunden", sagte die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Mittwoch (11.03.) in Stuttgart.

11.03.2009 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Die Bildungsgewerkschaft warnt vor voreiligen Reaktionen und Forderungen nach der schrecklichen Tat. "Jetzt geht es darum, die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und ihre Angehörigen vorort bestmöglich zu unterstützen", so Moritz.

Hintergrund: Krisenstäbe an Schulen

In Baden-Württemberg sind seit Beginn des Schuljahres 2006/07 schulinterne Krisenteams gebildet worden. Diese haben unter anderem die Aufgabe, notwendige Vorkehrungen für Bedrohungen durch Gewalttäter zu treffen. Die Schulen erstellen auf der Grundlage einer landesweiten Verwaltungsvorschrift Krisen- und Rettungspläne. Das Kultusministerium hat im September den Schulen einen Rahmenkrisenplan für die Vorbereitung auf Krisenfälle zur Verfügung gestellt. Mit diesem Muster-Krisenplan haben die Schulen auch Verhaltensempfehlungen bei Bedrohungen durch Amokläufer erhalten. Ähnliche Krisenpläne gibt es auch in anderen Bundesländern.

Krisenpläne: www.kultus-bw.de/krisenintervention/

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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