Auch bei Schulleitungen liegen die Nerven blank

In großer Einmütigkeit hat die Teilpersonalversammlung der Schulleitungen der Stadtgemeinde Bremen am 11. Februar 2009 im Landesinstitut für Schule die zu hohe zeitliche Belastung durch ständig wachsende Leitungsaufgaben beklagt. Für Schulleitungen gelte die 40 – Stunden - Woche schon lange nicht mehr, ist konstatiert worden. Die Schulleitungen fühlen sich durch Ausweitung der Aufgaben sowohl in verwaltungstechnischer wie in konzeptioneller Hinsicht in Hinblick auf die Schulentwicklung immer stärker belastet und fordern deshalb "eine angemessene zeitliche Ausstattung für die Ausübung der Leitungstätigkeit".

16.02.2009 Bremen Pressemeldung Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft Bremen

Die Schulleitungen erwarten eine generelle Beteiligung an allen Prozessen, die ihre Arbeit tangieren. Außerdem soll - nach ihrem einhelligen Votum - die Regelung der Einschulungen in den Grundschulen in die Hand der Schulkonferenzen gelegt und nicht durch Anordnungen geregelt werden.

Die Teilpersonalversammlung fordert eine deutliche Aufstockung des Budgets für Lehr- und Lernmittel. Für die Erfüllung des Bildungsauftrages muss eine angemessene Ausstattung der Schulen garantiert werden. Insbesondere brauchen sie in sozialen Brennpunkten eine Aufstockung, wenn sie ihrem Auftrag gerecht werden sollen.


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