Befristet beschäftigte Lehrer im Sommer nicht entlassen

"Mit 375.000 Euro für die Lehrerwerbekampagne bezahlt die Landesregierung teure Fehler in der Lehrereinstellungspolitik der vergangenen Jahre. Noch 2008 blieben 4.000 fertig ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer ohne Stelle, von denen viele in andere Bundesländer abgewandert sind", sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Montag (09.02.) in Stuttgart.

09.02.2009 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Die Bildungsgewerkschaft schlägt vor, die 1.000 bis 1.500 befristet angestellten Lehrer/innen zu Beginn der Sommerferien nicht wie bisher zu entlassen, um vielen dann im September erneut ein Einstellungsangebot zu machen. "Die Praxis der befristeten Beschäftigung veranlasst immer mehr junge Lehrerinnen und Lehrer, Baden-Württemberg zu verlassen. Das Geld für die Bezahlung dieser pädagogischen Saisonarbeiter in den Ferien wäre besser angelegt als in teuren Werbekampagnen", so Moritz.

Weitere Informationen: www.gew-bw.de

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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