Berufseinstiegsbegleitung gestartet - 35 Schulen in Sachsen-Anhalt testen bessere Chancen für den Start in den Beruf

"Der Start der Berufseinstiegsbegleitung an 35 Schulen in Sachsen-Anhalt ist ein weiterer Schritt, damit auch Jugendlichen ein optimaler Einstieg in die Berufswelt gelingt, bei denen wir schon jetzt erkennen, dass sie wahrscheinlich damit Schwierigkeiten haben werden. Ziel wird sein, unter Einbeziehung aller am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt beteiligten Akteure, dass alle Schulabgänger dauerhaft im Arbeitsmarkt Fuß fassen", erklärt Lutz Mania, Mitglied der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt und Thüringen, den präventiven Ansatz.

11.02.2009 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

35 Berufseinstiegsbegleiter werden in den 9. bzw. 10. Klassen bis zu 700 ausgewählte Jugendliche individuell unterstützen, damit sie ihren Schulabschluss erreichen, weiter bei ihrer konkreten Berufswahl vorankommen, einen Ausbildungsplatz finden und letztlich sich in ihrer ersten Zeit im Berufsleben zurecht finden. Konkret suchen sie zum Beispiel gemeinsam mit dem Jugendlichen nach Ursachen für Leistungsschwächen in bestimmten Fächern und helfen bei der Verbesserung der schulischen Leistungen. Sie suchen zusammen den passenden Traumjob und unterstützen bei Bewerbungsaktivitäten. Letztlich beraten sie auch noch bis sechs Monate nach dem Start der Ausbildung.

"Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen die Schülerin und der Schüler und deren aktive Berufsorientierung und Berufsvorbereitung", erklärt Jens Antefuhr, Referatsleiter des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt als Kooperationspartner in der Berufseinstiegbegleitung: Bundesweit erfolgt die Erprobung in 1.000 Schulen. Dabei arbeiten die Berufseinstiegsbegleiter intensiv mit den Berufsberatern, der allgemein bildenden Schule, den örtlichen Trägern der Jugendberufshilfe, den regionalen Betrieben, Verbänden, Berufsschulen und sonstigen für die berufliche Integration von Jugendlichen maßgeblichen Einrichtungen zusammen.


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