Besserer Unterricht auch durch flexibel einsetzbare Lehrerstellen

Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt die Pläne zur längst überfälligen Senkung des Klassenteilers und schlägt vor, den Klassenteiler mittelfristig auf 25 an allen Schularten zu senken. Außerdem sollen die Schulen zusätzliche Stellen in Form von flexibel einsetzbaren Poolstunden erhalten.

02.07.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Wir erwarten aber, dass die Landesregierung zusätzliches Geld investiert und nicht Hauptschulen zusammenlegt und die damit eingesparten Stellen dann zur Senkung des Klassenteilers in anderen Schularten verwendet. Wir wollen, dass der Unterricht und die individuelle Förderung besser werden. Das geht nur, wenn nicht nur der Klassenteiler gesenkt wird, sondern Schulen Poolstunden erhalten, die nach pädagogischen Kriterien eingesetzt werden können. Dazu gehört zum Beispiel die Bildung von Kleingruppen oder Teilung von Klassen für bestimmte Fächer oder für befristete Zeit", sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Mittwoch (02.07.) in Stuttgart.

Die GEW schlägt vor, als Grundlage zur Berechnung der neuen Investitionen die durchschnittlichen Klassenfrequenzen zu nehmen. Zum Beispiel würde eine Senkung der Schülerzahl in den Grund- und Hauptschulen sowie Beruflichen Schulen um je ein/e Schülerin pro Klasse und in den Realschulen und Gymnasien um je zwei Schüler/innen rund 4.000 neue Stellen bedeuten.

Weitere Informationen: www.gew-bw.de

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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