Bildungs- und Jugendminister Rupprecht würdigt Arbeit der Landeskooperationsstelle Schule-Jugendhilfe: Zehn Jahre Beitrag zur Fachentwicklung

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Landeskooperationsstelle Schule-Jugendhilfe hat der Minister für Bildung, Jugend und Sport, Holger Rupprecht, ihre Arbeit gewürdigt: "Schulen und Einrichtungen benötigen in ihrer Zusammenarbeit auch der kompetenten Beratung, um ihre gemeinsame Verantwortung für das Aufwachsen junger Menschen in unserem Land bestmöglich wahrnehmen zu können. Dieser Beratung hat sich die Landeskooperationsstelle seit zehn Jahren verschrieben. Deswegen kann ich heute mit Freude feststellen: Die Landeskooperationsstelle Schule-Jugendhilfe ist ein Erfolgsmodell der Fachentwicklung, um das uns andere beneiden. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum!"

30.09.2008 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Die Landeskooperationsstelle wurde 1998 aus der Erkenntnis heraus errichtet, dass an den Schnittstellen zwischen Schule und Jugendhilfe eine effektivere Aufgabenwahrnehmung möglich wird, wenn sich regionale Kooperationsstrukturen entwickeln und die Partner in der Kooperation beraten werden. Solche Schnittstellen gibt es beispielsweise in der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung (bspw. bei stationärer Heimunterbringung) oder in der Betreuung von Schulverweigerern. Die Gesamtfinanzierung der Landeskooperationsstelle aus dem Haushalt des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport betrug seit 1998 ca. 1,9 Millionen Euro.

Ausgehend von der Landeskooperationsstelle haben sich verschiedene Projektbereiche entwickelt, die heute unter dem Dach des Projektverbundes Kobra.net (für Kooperation in Brandenburg) zusammengefasst sind. Dazu gehören z.B. die Serviceagentur Ganztag, die Servicestelle Schülerfirmen und der IOS-Regionalpartner Potsdam im Rahmen des Programms "Initiative Oberschule". Weitere Informationen zur Arbeit von Kobra.net finden sich unter www.kobranet.de.


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