Bayern

Bildungsflash fordert mehr Bildungsgerechtigkeit: "Rhythmisierter Ganztag ist zentraler Baustein"

Der Kampf für bessere Bildung geht weiter. Am 5. Dezember überreichte das Forum Bildungspolitik in Bayern dem neuen Bildungsausschuss im Landtag ein Paket mit bildungspolitischen Forderungen, 35.000 Stimmen von Unterstützern der Initiative Bildungsflash und 150 handgeschriebenen Postkarten mit Wünschen an die Bildungspolitik. Dazu einen Film, in dem die Initiative Bildungsflash, die schon den Landtagswahlkampf begleitet hatte, acht Monate Kampagnenarbeit zusammengefasst hat, mit Filmausschnitten aus der Schülerkampagne WIR SIND VIELE 2013 und der Schülerdemonstration in München.

05.12.2013 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Bildung habe bei der Landtagswahl zwar nicht die erhoffte entscheidende Rolle gespielt, sagte Klaus Wenzel, der Sprecher des Forums Bildungspolitik in Bayern. Dennoch wünschten sich viele Menschen in Bayern ein gerechteres, kinderfreundlicheres Bildungssystem. "Unser Einsatz für eine andere Art des Lernens geht weiter. Die Politik tut gut daran, die Wünsche der Wähler auch nach dem Wahltag ernst zu nehmen." Julia Pollert, Geschäftsführerin der Stiftung "Gesellschaft macht Schule" und Initiatorin von Bildungsflash: "Nach wie vor prägt die soziale Herkunft ganz immens die Schullaufbahn. Um Bildungsungerechtigkeiten abzubauen, brauchen wir eine rhythmisierte Ganztagsbildung von hoher Qualität, keine Aufbewahrungsstationen. Das kostet Geld und bedarf einer veränderten Lehr- und Lernkultur. "

Die Forderungen in Kürze:

  • ganzheitliche Bildung
  • Chancengleichheit herstellen
  • pädagogische Professionalität stärken
  • mehr Eigenverantwortung für Schulen
  • die strikte Trennung der Schularten überwinden
  • den Elternwillen beim Übertritt freigeben
  • intelligent in Bildung investieren
  • den außerschulischen Bereich stärken
  • Vielfalt leben – Inklusion vorantreiben

Weitere Informationen:

Pressemitteilung des Forum Bildungspolitik in Bayern


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden