Bildungsminister Rupprecht verkündet Änderungen beim Grundschulgutachten

Bildungsminister Holger Rupprecht teilt mit, dass es ab dem Jahr 2009 Änderungen bei der Erstellung des Grundschulgutachtens zum Übergang in die Jahrgangsstufe 7 und der Empfehlung zum Übergang in eine Leistungs- und Begabungsklasse geben wird. Im Zusammenhang mit dem Übergangsverfahren an weiterführende Schulen sei auch das Grundschulgutachten überarbeitet worden, erklärt Rupprecht. "Nachdem die aktuellen Rahmenlehrpläne inzwischen einen kompetenzorientierten Ansatz verfolgen, sollen auch die Grundschulgutachten in diesem Sinn angepasst werden", so der Minister. "Ziel ist es, den Eltern und den aufnehmenden Schulen die Leistungsfähigkeit der Kinder klarer, transparenter und vergleichbarer darzulegen. Durch die vorgesehene teilweise Standardisierung ergeben sich gleichzeitig Arbeitserleichterungen für die Lehrkräfte." Auf der Grundlage der Rahmenlehrpläne soll das neu gefasste Grundschulgutachten präzise Auskunft geben, inwieweit wichtige fachübergreifende Kompetenzen erworben wurden. Dazu wurde ein vierstufiges Bewertungssystem entwickelt (s. Anlage).

23.12.2008 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Bereits Anfang November hatte der Bildungsminister Änderungen bei der Gewichtung der zentralen Vergleichsarbeiten in der Jahrgangsstufe 6 (ZVA 6) verkündet. Die Gewichtung der ZVA 6 in Mathematik und Deutsch für die Halbjahreszeugnisse der 6. Klassen, die zur Eignungsfeststellung für eine weiterführende Schule zusammen mit dem Probeunterricht im vergangenen Schuljahr eingeführt wurden, wird verringert. Künftig geht das Ergebnis der zentralen Vergleichsarbeit mit 20 Prozent in die Halbjahresnote ein. Die ZVA 6 behält damit einen höheren Stellenwert als die übrigen schriftlichen Leistungen, die mit weiteren 20 Prozent bewertet werden. Insgesamt 60 Prozent der Halbjahresnote in Mathematik und Deutsch ergeben sich durch sonstige, etwa mündliche, Leistungen. Zuvor waren die ZVA 6-Ergebnisse mit 40 Prozent im Halbjahreszeugnis gewertet worden.


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