Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer: Anmeldetrend zum Gymnasium ungebrochen

Das Gymnasium ist für die Eltern nach wie vor die nachgefragteste Schulform, das bestätigen die diesjährigen Anmeldezahlen für den Wechsel auf die weiterführenden Schulen, teilte die saarländische Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer heute (11.03.2008) mit. Nachdem die Anmeldefrist für den Wechsel von der Grundschule auf die weiterführenden allgemeinbildenden Schulen endete, verzeichnen alle Schulformen – nach den derzeit vorliegenden Zahlen – gleichbleibend gute Anmeldezahlen.

11.03.2008 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

38, 2 % (Vorjahr 39,7 %) der Grundschüler werden im Schuljahr 2008/2009 auf das Gymnasium wechseln. Seit Einführung des achtjährigen Gymnasiums wechselten im Schnitt 37,4 % der Schüler eines Grundschuljahrganges auf das Gymnasium. Damit ist die Durchschnittsquote der Wechsler ins G8 höher als die der Wechsler ins G9 mit 36%. Die Anmeldequote für den Wechsel auf die Erweiterten Realschulen (ERS) beträgt 31 % (Vorjahr 31 %), die Anmeldequote für den Wechsel auf die Gesamtschule liegt bei 21.5 % (Vorjahr 19,7).

Die verbleibenden ca. 9 Prozent setzen sich zusammen aus Wechslern auf die private Hauptschule und private Realschulen, auf Förderschulen, auf Schulen nach Rheinland-Pfalz sowie aus Schülerinnen und Schülern, die bis heute nicht angemeldet sind.

Aufgrund des Geburtenrückgangs werden nur rund 9150 Grundschülerinnen und -schüler zum kommenden Schuljahr auf weiterführende Schulen wechseln. Das sind ca. 1000 Schüler weniger als im vergangenen Jahr.

Für alle Klassenstufen 5 der allgemeinbildenden Schulen im Saarland gilt wie an der Grundschule der abgesenkte Klassenteiler von 29 Schülerinnen und Schülern teilte die Ministerin mit. Ausnahmen von dieser Regelung sind nur mit Zustimmung der Eltern möglich, so dass ein dann notwendig werdendes Losverfahren vermieden werden kann.


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