Bildungsgerechtigkeit

Bildungsministerin Karin Prien: „Wir brauchen ein umfassendes Konzept zur Begabtenförderung“

Schleswig-Holstein wird sich an der Bund-Länder-Initiative der Kultusministerkonferenz (KMK) zur „Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler“ beteiligen.

17.11.2017 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein
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„Ich erhoffe mir davon wichtige Impulse für ein umfassendes Konzept zur Begabtenförderung in Schleswig-Holstein“, sagte Bildungsministerin Karin Prien in der Landtagsdebatte am 16. November. „Wir brauchen ein Konzept, dass alle bisherigen Aktivitäten bündelt, sie vernetzt und auswertet. So können wir erkennen, wo nachgesteuert und optimiert werden muss“, betonte die Ministerin. Sämtliche Bildungsstudien der vergangenen Jahre, auch  der jüngste IQB-Bildungstrend zur Grundschule, hätten gezeigt, dass es einen Nachholbedarf bei der Förderung von leistungsstarken und besonders begabten Schülerinnen und Schülern gebe. Die Förderung von besonders begabten und leistungsstarken Schülerinnen und Schülern, unabhängig von ihrer Herkunft, sei auch eine Frage von Bildungsgerechtigkeit, so Prien. 

Schleswig-Holstein bietet Schülerinnen und Schülern außerunterrichtliche  Begabungsförderung mit Projekten wie JuniorAkademien, Enrichmentprogramm, START-Stipendium oder Juniorstudium und Begabungsförderung innerhalb der Schule mit SHiB(Schleswig-Holstein inklusive Begabungsförderung) -Schulen und Kompetenzzentren. Bildungsministerin Prien: „Es gibt gute Kooperationen und Strukturen, an die wir anknüpfen können - zum Beispiel die Zusammenarbeit zwischen Schule und Hochschule.“  Diese Kooperationen sollten intensiviert und ausgebaut werden, so die Ministerin. Auch sollten an den berufsbildenden Schulen verstärkt Angebote der Begabtenförderung geschaffen werden. „Die besondere Chance liegt in gemeinsamen Projekten mit Unternehmen“, so die Ministerin.


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