Brandenburg

Brandenburg hat gutes Konzept zur Bekämpfung des Unterrichtsausfalls

Bildungsministerin Martina Münch weist die pauschale Kritik von FDP und Grünen am Unterrichtsausfall zurück. "Auch wenn die Opposition es nicht gerne hört: Im Vergleich zu den anderen Bundesländern schneiden wir im Land Brandenburg gut ab. Mit 2 Prozent tatsächlichem Unterrichtsausfall im 1. Halbjahr 2012/13 gehören wir nach wie vor zu den Ländern mit dem geringsten Ausfall das ist übrigens in ganz erheblichem Maße dem hohen Engagement der Lehrerinnen und Lehrer an unseren Schulen zu verdanken", so Münch.

11.04.2013 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

"Zudem dokumentiert und begründet jede brandenburgische Schule ihren Unterrichtsausfall im Internet und führt ihre Vertretungsmaßnahmen auf. Mehr Transparenz hat kein anderes Bundesland.

Die Bekämpfung des Unterrichtsausfalls hat seit Jahren Priorität in der Landesregierung dafür steht auch das im Jahr 2007 vorgelegte Konzept Verlässliche Schule", bekräftigt Münch. "Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht besser werden können jede ausgefallene Stunde ist eine Stunde zu viel. Die Opposition ist eingeladen, konstruktive Vorschläge vorzulegen", so Ministerin Münch. "Die von der Opposition gebetsmühlenhaft vorgetragene Forderung nach einer Erhöhung der Vertretungsreserve hilft hier allerdings nicht weiter.

Maßnahmen zur Vermeidung von Unterrichtsausfall:

Die Schulen erarbeiten eigene Konzepte zur Vermeidung von Unterrichtsausfall. Dazu stehen ihnen verschiedene Instrumente zur Verfügung, unter anderem

  • die Vertretungsreserve in Höhe von drei Prozent,
  • die Anordnung von Mehrarbeit,
  • die Zusammenlegung von Klassen und Kursen,
  • die selbstständige Arbeit von Schülerinnen und Schülern sowie -der Vertretungseinsatz von Referendaren.

Bei absehbar langfristigem Vertretungsbedarf, den eine Schule nicht allein bewäl-tigen kann, gibt es eine weitergehende Unterstützung durch das staatliche Schulamt. Dafür hält das staatliche Schulamt eine Stellenreserve für befristete Ersatzeinstellungen oder Aufstockungen bereit. Die Schulen legen in der regelmäßigen externen Evaluation ihre Vertretungskonzepte zur Bewertung vor.

Zum Unterrichtsausfall:

Im ersten Halbjahr des Schuljahres 2012/13 konnten 9,1 Prozent des Unterrichts nicht wie geplant erteilt werden 7,1 Prozent konnten vertreten werden, 2 Prozent fielen ersatzlos aus. Hauptgrund des Ausfalls ist die Erkrankung von Lehrkräften (Anteil des Krankenstandes am Unterrichtsausfall: 72,8 Prozent).


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