Brandenburgs Schulen sind online

Ab sofort präsentieren sich die brandenburgischen Schulen unter [www.bildung-brandenburg.de](http://www.bildung-brandenburg.de) mit einem Schulporträt im Internet. Bildungsminister Holger Rupprecht gab heute den Startschuss für den Online-Auftritt der Schulen und begrüßte die Einführung der Schulporträts als "neue Ära der Transparenz" an brandenburgischen Bildungseinrichtungen. "Eltern und Kinder auf Schulsuche können sich künftig einfacher orientieren, Schulleitungen und Lehrkräfte können ihre Schulen öffentlich umfassend präsentieren und Kooperationspartner wie z.B. Unternehmen können sich schneller und effektiver als bisher informieren."

05.07.2007 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

In den Schulporträts, die gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM) erarbeitet wurden, finden sich nach verbindlichen Merkmalen ausgewählte statistische Daten sowie von den Schulen selbst aufbereitete Informationen, in denen Bedingungen, Ressourcen, Prozesse und Ergebnisse schulischer Arbeit dargestellt werden. In 13 Abschnitten wird es künftig u.a. Informationen zur Organisationsstruktur von Schulen, zum Unterrichtsangebot, zu Modellversuchen, zur Computerausstattung, zu Kooperationen mit außerschulischen Partnern, zu Schülerleistungen und zum Unterrichtsausfall geben (siehe Anlage). Die Informationen richten sich an Eltern, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Gremien, Schulträger, Kooperationspartner, Unternehmen, Medien und Kommunen. Derzeit haben 85 Prozent der öffentlichen Grund- und weiterführenden Schulen Daten eingestellt (643 von 756 öffentlichen Schulen). 60 Prozent aller Schulen sind damit erstmals im Netz zu finden. Ziel ist, dass alle nicht von der Schließung bedrohten Schulen an den Schulporträts teilnehmen.

"Schulporträts garantieren nicht nur größtmögliche Transparenz für die Öffentlichkeit, sondern schaffen die Voraussetzungen für die Vergleichbarkeit von Bildungseinrichtungen, ermöglichen Schulen, ihre Stärken zu präsentieren, und fördern den Austausch von Ideen und Anregungen", so Bildungsminister Holger Rupprecht. Der Aufwand dafür halte sich in Grenzen, erklärte Rupprecht. "Rund ein Drittel der Daten wird aus vorhandenen Datenbanken bereitgestellt, den Rest müssen die Schulen einmalig selbst aufbereiten und dann nur noch regelmäßig aktualisieren."

Die Einführung der Schulporträts startete am 16. Januar 2007 mit der Pilotphase, an der 90 öffentliche und zwei private Schulen teilnahmen. Ab dem 30. März 2007 begann die Eingabephase für alle Schulen (außer den Oberstufenzentren). Im kommenden Schuljahr beginnt die Ausbaustufe II: Dann wird der Merkmalskatalog überarbeitet und die Oberstufenzentren gehen mit ihren Porträts an den Start. Die Entwicklung der Schulporträts hat insgesamt rund 187.000 Euro gekostet.

Weitere Informationen gibt es unter www.bildung-brandenburg.de/schulportraets


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