PISA 2012:

Commerçon sieht "kontinuierliche Qualitätsverbesserung an deutschen Schulen"

Der saarländische Bildungsminister Ulrich Commerçon hat die heute von der Kultusministerkonferenz (KMK) vorgestellten Ergebnisse der Studie PISA 2012 als "erfreuliches Anzeichen für eine kontinuierliche Qualitätsverbesserung an den deutschen Schulen" bewertet.

03.12.2013 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

"In Mathematik, den Naturwissenschaften und beim Lesen liegen die deutschen Schülerinnen und Schüler jetzt bedeutsam über dem OECD-Schnitt. Die vielfältigen Maßnahmen der Länder bei der Verbesserung der Qualitätssicherung in den Schulen haben gegriffen.

Die Studie zeigt auch, dass es im unteren Leistungsbereich große Fortschritte gegeben hat. Der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg ist geringer geworden, stellt aber immer noch eine Herausforderung dar. Deshalb müssen wir weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um die soziale Schere in der Bildung weiter zu schließen, ohne jedoch den oberen Leistungsbereich aus dem Auge zu verlieren.

Die gute Entwicklung ist natürlich vor allem das Verdienst der Lehrerinnen und Lehrer, denen ich an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankschön sagen will."

PISA

PISA wird seit 2000 von der OECD durchgeführt, um die Kompetenzen 15jähriger Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften zu ermitteln. Bei PISA 2000 und PISA 2009 stand die Erfassung des Leseverständnisses im Zentrum, bei PISA 2003 die Mathematik, bei PISA 2006 die Naturwissenschaften.

An PISA 2012 haben insgesamt 510.000 Schülerinnen und Schüler den 34 OECD-Staaten sowie 31 Partnerstaaten und –regionen teilgenommen. In Deutschland wurden für den internationalen Vergleich insgesamt 5.001 Schülerinnen und Schüler aus 230 Schulen getestet.

Die Ergebnisse von PISA 2012 dienen der Verortung des deutschen Bildungswesens im internationalen Vergleich auf der Grundlage einer bundesweiten Stichprobe.

Aufgrund der Anlage der Studie und der Datenlage ist ein Ländervergleich nicht möglich. Es geht um eine repräsentative Stichprobe aller Schüler in Deutschland,die international verglichen wird. Die Stichprobe ist nicht repräsentativ für einzelne Länder.

PISA 2012 / Saarland

  • Testzeitraum: 23. April bis 31. Mai 2012
  • Testung durch externe Testleiter
  • Drei beteiligte Schulen im Saarland (von insgesamt 230 Schulen in Deutschland): eine ERS, ein Gymnasium, ein BBZ (Technisch-gewerblicher Bereich)
  • Schülerstichprobe: 25 pro Schule (aus der Gesamtheit der 15-jährigen)
  • Neues Element: Aufgaben zum Problemlösen am Computer (14 Schülerinnen und Schüler der Gruppe der 25 Fünfzehnjährigen)
  • Neben den eigentlichen Tests: Fragebögen für Schülerinnen und Schülern, Eltern, Schulleiter/-innen sowie das Fachkollegium Mathematik.
  • Durchführung durch TU München und IEA Data Processing and Research Center (DPC) in Hamburg
  • Die Testung wurde vollständig vom DPC organisiert und durchgeführt (Testleitereinsatz, Ziehung der Klassen und Schülerstichproben, Kommunikation mit Schulen, etc.)

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