Schulentwicklung

Die Realschule muss das Erfolgsmodell bayerischer Bildung bleiben

Realschulverbände: Eltern, Lehrkräfte und Direktoren fordern im Jahr 2018 klare Unterstützung für zukunftsorientierte Schulart.

05.01.2018 Bayern Pressemeldung Bayerischer Realschullehrerverband
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„Um die Fehler anderer Bundesländer nicht zu wiederholen, ist es dringend erforderlich, das vorhandene Potential der Bayerischen Realschule weiter auszubauen. Gerade die hohe Qualität der Realschulabsolventen in Bayern und deren vielfältigen Übergangsmöglichkeiten in dringend benötigte Berufsfelder zeigen, dass man diesen Bildungsweg weiter ausbauen und stärken muss. Dazu zählt auch die Einstellung der hervorragend ausgebildeten jungen Lehrkräfte für das Lehramt Realschule, von denen die Kultusbehörden in anderen Bundesländern derzeit nur träumen“, betont Jürgen Böhm, der Landesvorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv), bei der Vorstellung der Forderungen der drei Realschulverbände.

Die hohe Qualität der Realschule zeige sich vor allem darin, dass die jungen Menschen, die über die Realschule ihren Weg gehen, die hohen Anforderungen und die Herausforderungen der Zukunft und der modernen Berufswelt bewältigen können. „Die Realschule in Bayern ist nachweislich das anerkannte Erfolgsmodell, an dem sich andere Länder der Bundesrepublik orientieren sollten. Der Verzicht auf Qualität und die Absenkung des Leistungsniveaus oder die Abschaffung der Realschule, wie in einigen Bundesländern bereits geschehen, schaden den jungen Menschen, der Wirtschaft und letztlich unserem Land“, so Böhm weiter.

Die Bedeutung der Realschule liegt darin, dass sie eine klare Antwort auf die Vielfalt der aktuellen Herausforderungen gibt. Das theoretisch-praktische Bildungsprinzip, die klare Profilbildung und das Aufgreifen moderner, digitaler Entwicklungen eröffnen jungen Menschen beste Entwicklungsmöglichkeiten. „Diese vielfältigen Chancen dürfen jungen Menschen durch ‚Einheitslösungen’, Gleichmacherei und Leistungsfeindlichkeit nicht verbaut werden und zeigen die hohe Leistungsfähigkeit eines differenzierten, am Einzelnen orientierten Bildungswesens“, schließt Böhm.


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