PISA-Studie

Die über das Nützliche hinaus vermittelte Bildung wird von PISA nicht erfasst

08.12.2010 Artikel

Der aus der deutschen Philosophietradition heraus geprägte deutsche Bildungsidealismus sorge dafür, dass eine breite Bildung stattfinde, eine Bildung der Persönlichkeit. Bildung auf dieser Grundlage vermittle auch über das Nützliche hinaus Dinge, die allerdings mit PISA nicht erfasst würden. So der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, in einem Interview mit dem Deutschlandfunk.

Er stimme mit der Kritik des Deutschen Kulturrates überein, der bemängelt hatte, dass die künstlerischen Fächer unter PISA leiden und "nur die vermeintlich messbaren harten Schulfächer" geprüft würden. Künstlerische Fähigkeiten erschienen dabei oft nur noch als ein entbehrlicher Luxus, der eine Schulkarriere behindere.

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