GEW Baden-Württemberg

Eltern wollen Gemeinschaftsschule

"Die Anmeldezahlen an den ersten Gemeinschaftsschulen zeigen, dass die Eltern in Baden-Württemberg Schulen wollen, in denen nicht aussortiert wird, sondern ihre Kinder gemeinsam lernen können. Wir danken allen Lehrkräften und Schulleitungen, die sich engagiert in den Starterschulen der Gemeinschaftsschulen einbringen", sagte am Mittwoch (04.04.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

04.04.2012 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Die Lehrerinnen und Lehrer an den Starterschulen haben ihre Kompetenzen in Eigeninitiative und auf eigene Kosten ohne Unterstützung der CDU-Kultusminister/innen vergangener Jahre erworben. Wir gehen davon aus, dass die Schulverwaltung die Gemeinschaftsschulen jetzt nach Kräften unterstützt", sagte Moritz.

Die Bildungsgewerkschaft setzt sich dafür ein, dass offene Fragen bald geklärt und zusätzliche Gelder für die Starterschulen bewilligt werden. "Jetzt geht es darum, dass Qualifizierung und Begleitung der Lehrkräfte, Stundentafel, Fächerkanon und Leistungsbeurteilung, Bedingungen für Inklusion schnell geklärt werden. Die Starterschulen können nur zu einem eher geringen Teil auf organisatorische und pädagogische Routinen zurückgreifen. Für die Bewältigung dieser spezifischen Differenzen benötigt die startende Gemeinschaftsschule zusätzliche Ressourcen: Für mehr Lernzeit, für Entlastungen, für die Entwicklungsarbeit, für Fortbildung und in der Schulleitung", sagte Moritz.

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