Brandenburg

Förderung für begabte Schülerinnen und Schüler

Das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam und das brandenburgische Bildungsministerium rufen zu Bewerbungen für das HPI-Schülerkolleg auf. Bis zum 31. Mai 2011 können sich interessierte und begabte Jugendliche der Jahrgangsstufen 6 bis 12 mit einem Motivationsschreiben und ihrem Halbjahreszeugnis für das Kolleg bewerben.

06.05.2011 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Das Schülerkolleg startet nach den Sommerferien ins dritte Jahr. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II auf dem Gebiet der modernen Informationstechnologien und ihrer Grundlagen aus Mathematik und Informatik zu fördern.

Wie im laufenden Schuljahr werden die Kolleg-Teilnehmer auch künftig in drei Arbeitsgemeinschaften zusammen kommen. Jede AG hat maximal 20 Mitglieder. Betreuer sind wissenschaftliche Mitarbeiter des HPI sowie Informatik- und Mathematiklehrer. Die 14-tägigen Treffen finden jeweils nachmittags am HPI in Pots-dam-Babelsberg statt.

Bildungsministerin Martina Münch betont, dass die Schülerakademie des HPI ein gutes Beispiel für Begabungsförderung in der Kooperation zwischen universitären Einrichtungen und Schulen ist. "Das HPI-Schülerkolleg bietet Jugendlichen eine hervorragende Möglichkeit, den neuesten Stand der Forschung auf dem Ge-biet der Informationstechnologien kennenzulernen. Gleichzeitig werden Neugier und Entdeckerfreude damit geweckt", so Münch. "Die Brandenburger Wirtschaft wartet händeringend auf IT-Fachkräfte, es wäre schön, wenn sich mancher für ein Studium am HPI entscheidet " besonders junge Frauen sind in dieser Branche sehr gefragt."

Praktisch alle Teilnehmer signalisieren uns, dass ihnen das HPI-Schülerkolleg Spaß macht. Nicht wenige sind geneigt, später ein Studium im Bereich Informationstechnologie aufzunehmen", berichtet HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. Er erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass ein erfolgreich absolviertes Studium in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik auch künftig exzellente Jobchancen biete

Im zweiten Jahr des HPI-Schülerkollegs hatten die Teilnehmer aus der Sekundarstufe I zum Beispiel gelernt, durch grafische Programmierung mobile Roboter zu steuern und mit programmierbaren Elektronikbauteilen Umweltdaten messen und verarbeiten zu können. Die AG der Sekundarstufe II begab sich mit Mathematik unter anderem auf die Suche nach den Erfolgsstrategien von Computerspielen und programmierte eine digitale Version des Brettspiels Reversi.

Interessierte können sich beim HPI, Postfach 900460, 14440 Potsdam, unter dem Stichwort "HPI-Schülerkolleg" anmelden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hpi.uni-potsdam.de/studium/schuelerakademie/schuelerkolleg.html


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