Muttersprachler

Fremdsprachenassistenzkräfte an amerikanischen High Schools

Von Alaska bis Texas und von Kalifornien bis New Hampshire: Die Deutschlehrkräfte an zehn amerikanischen High Schools können sich im Schuljahr 2013/14 über Verstärkung durch Muttersprachler freuen: Ein neues Programm des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) der Kultusministerkonferenz vermittelt ihnen eine Fremdsprachenassistenzkraft, die sie im landeskundlichen Unterricht oder bei Austauschprojekten mit Partnerschulen in Deutschland unterstützen wird.

22.08.2013 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Bei den Fremdsprachenassistenzkräften handelt es sich um Lehramtsstudierende, die später selbst Englisch unterrichten wollen. Sie erhalten ein Stipendium aus Mitteln des Auswärtigen Amtes. Vor ihrer Ankunft im September werden sie durch ein Seminar in Bonn auf den Aufenthalt und die Anforderungen des amerikanischen Schul-systems vorbereitet. Bislang hat der PAD Fremdsprachenassistenzkräfte nur an Colleges oder Universitäten vermittelt.

Das Programm greift die Empfehlungen einer Studie auf, die 2011 im Auftrag des Auswärtigen Amtes erstellt worden war und sich mit dem Rückgang des Deutschunterrichts in den USA befasst. Um dem entgegenzuwirken, schlugen die Autoren, Prof. Dan Hamilton (John Hopkins University Washington) und Prof. Michael Legutke (Universität Gießen), verschiedene Einzelmaßnahmen vor. Eine davon war die Vermittlung von Fremdsprachenassistenten an High Schools. Bei der Durchführung des Programms kooperiert der PAD mit dem Goethe Institut und den Fachberatern der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.


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