Geschichtswettbewerb

Fünf Gewinner aus Brandenburg

Burkhard Jungkamp, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, hat heute im Deutschen Historischen Museum in Berlin fünf Landespreise und fünf Förderpreise an die Gewinnerinnen und Gewinner des Landesausscheids des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten 2011 übergeben.

22.09.2011 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Das Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium in Prenzlau wurde als landesbeste Schule ausgezeichnet, die anderen Gewinner kommen aus Finsterwalde, Jüterbog, Bernau, Potsdam, Cottbus, Treuenbrietzen und Eisenhüttenstadt. In derselben Veranstaltung wurden auch die Berliner Preisträger ausgezeichnet. Träger des bundesweiten Wettbewerbs ist die Körber-Stiftung mit Sitz in Hamburg.

Staatssekretär Jungkamp verweist darauf, dass der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten nicht nur das Verständnis für historische Zusammenhänge schult, sondern auch ein guter Ansatz ist, um dem Abwanderungstrend junger Menschen aus dem Land entgegenzuwirken. *Im Rahmen ihrer Projekte setzen sich die Jugendlichen mit den historischen Ereignissen ihrer unmittelbaren Umgebung auseinander und entwickeln dabei ein Gespür für ihre Heimat*, so Jungkamp. *Wer in seiner Region verankert ist * und zwar nicht nur persönlich oder beruflich, sondern auch historisch-kulturell * wird alles versuchen, um dort zu bleiben.*

Bundesweit wurden 3.631 Beiträge beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2011 *Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte* eingereicht. Im Land Brandenburg beteiligten sich 86 Schülerinnen und Schüler mit 25 Projekten. Sie erforschten lokale Umweltskandale, Politikskandale in der DDR und umstrittene Kirchensprengungen. Die fünf Landessieger haben die Chance auf einen von 50 Bundespreisen, die am 18. November 2011 in Berlin vergeben werden.

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Seit Wettbewerbsgründung 1973 durch den damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und den Stifter Kurt A. Körber haben sich mehr als 123.000 junge Menschen mit mehr als 25.000 Beiträgen an den Wettbewerbsrunden beteiligt. Teilnehmen können Schüler, Auszubildende und Studierende, möglich sind Einzel-, Gruppen- und Klassenbeiträge. Beim Geschichtswettbewerb gibt es Preise im Gesamtwert von 250.000 Euro zu gewinnen.

Die Liste der Preisträger ist im Anhang, weitere Informationen gibt es im Internet unter www.koerber-stiftung.de


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