Gemeinsamer Besuch der ersten AbiBac-Schule in den neuen Ländern

"Deutschland und Frankreich verbindet eine tiefe Freundschaft – aber diese Freundschaft muss täglich gepflegt und frisch gehalten werden", sagte der Präsident der Kultusministerkonferenz und Bildungsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Henry Tesch, beim Besuch des Innerstädtischen Gymnasiums in Rostock am heutigen Mittwoch.

18.11.2009 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Gemeinsam mit dem Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit, Klaus Wowereit, machte sich Tesch vor Ort ein Bild über die erste AbiBac-Schule in den neuen Ländern. Sie ist die 45. in der Bundesrepublik Deutschland und vergleichbar mit 56 Schulen in Frankreich. An bilingualen AbiBac-Schulen, in denen auch Sachfächer in der Fremdsprache unterrichtet werden, kann sowohl das deutsche Abitur als auch zeitgleich das französische "Baccalauréat" erworben werden. Der Abschluss wird in beiden Ländern als Hochschulzugang vollwertig anerkannt. Am Innerstädtischen Gymnasium Rostock soll das erste AbiBac im Schuljahr 2013/14 abgelegt werden.

Präsident Tesch zeigte sich beeindruckt von den umfänglichen Vorbereitungsarbeiten für den Start als AbiBac-Schule und den breit angelegten Kontakten, die das Rostocker Gymnasium mit französischen Partnerschulen unterhält. "Die deutsch-französische Zusammenarbeit und Freundschaft lebt vom Austausch junger Menschen, die Brücken bilden in die Kultur und das Alltagsleben des Nachbarlandes. AbiBac-Schulen sind Vorbild und Motor dieser Entwicklung, die wir als Kultusminister nachdrücklich unterstützen."

Nach dem Besuch des Innerstädtischen Gymnasiums sprach Minister Tesch mit dem Bevollmächtigten über weitere Themen der deutsch-französischen Zusammenarbeit. Dabei ging es um eine Intensivierung des Schüleraustauschs, die Förderung der Partnersprache, der grenznahen und regionalen Zusammenarbeit sowie den im Jahr 2010 erwarteten dritten Band des deutsch-französischen Geschichtsbuches. Themen, die auch in den regelmäßigen Recteurstreffen, den Gesprächen zwischen deutschen und französischen Verantwortlichen für den Schulbereich, von großer Bedeutung sind.


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