Gesucht: Die besten Lehrer Deutschlands

(bikl) Wer war dein bester Lehrer? Ab sofort können die diesjährigen Schulabgänger in Deutschland diese Frage im Internet beantworten und damit die Anwärter für den Deutschen Lehrerpreis PISAGORAS 2007 nominieren.

27.03.2007 Artikel
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Dabei dürfen nicht allein Lehrer und Schule genannt werden, denn die Jury will es schon etwas genauer wissen: Sie braucht Beispiele für die besonderen Leistungen der Vorgeschlagenen. Aus den Einsendungen wählt sie dann die Preisträger aus, denen Anfang Juli der PISAGORAS 2007 verliehen wird.

"Wir suchen nicht den einen, sondern möglichst hundert Lehrer", so Prof. Susanne Porsche, Initiatorin und Vorstandsvorsitzende des Deutscher Lehrerpreises jetzt zum Start der Aktion in Berlin. "In Deutschland gibt es viele gute Lehrer, die unsere Anerkennung verdient haben. Deshalb haben wir uns das Ziel gesetzt, mit Unterstützung von Schülern die Leistungen von Pädagogen zu beleuchten und einen Dialog über deren Bedeutung anzustoßen."

Dabei setzt Prof. Jan-Hendrik Olbertz, Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt auf die Kompetenz der Jugendlichen: "Wir sollten die Schüler in ihrem Urteilsvermögen nicht unterschätzen."

Auf die positive Wirkung des neuen Preises gerade für zukünftige Lehrer hofft Mathias Müller, selbst Pädagoge und Gründungsmitglied des Deutschen Lehrerpreises. "Viele junge Lehrer klagen über das schlechte Image des Berufs. Tatsächlich wollen wir aber doch, dass die Besten Lehrer werden." Schließlich, so betonte Olbertz in diesem Zusammenhang, ist "die Wirkung des Lehrers auf das ganze Leben, im Positiven wie im Negativen, gar nicht hoch genug einzuschätzen."

Die 2006 gegründete gemeinnützige Initiative "Deutscher Lehrerpreis" wird von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Teilnahmeberechtigt sind alle Schüler, die in diesem Jahr ihren Abschluss an einer staatlich anerkannten allgemein bildenden Schule der Sekundarstufe I oder II machen. Dazu zählen Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Mittelschulen, Regelschulen, Oberschulen und Gesamtschulen. Bewertet wird nach der Häufigkeit, mit der ein Lehrer von verschiedenen Schülern vorgeschlagen wurde sowie nach der Anzahl und dem Inhalt der eingegangenen persönlichen Begründungsformulare pro Lehrer.


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