Baden-Württemberg

GEW: 15 Millionen fehlen für Beratungslehrer und Schulpsychologen

Drei Jahre nach dem Amoklauf in Winnenden ist offenbar für die vom Landtag 2009 beschlossenen zusätzlichen Maßnahmen für Prävention kein Geld mehr vorhanden.

27.04.2012 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Was nützt uns ein ausgeglichener Haushalt und eine Schuldenbremse, wenn 2013 nicht einmal für wenige Schulpsychologen, Beratungslehrerinnen und –lehrer sowie Präventionsbeauftragte Geld in der Kasse ist. Das ist ein Armutszeugnis für die Bildungspolitik in diesem Land. Wir fordern Finanzminister Nils Schmid auf, die fehlenden Mittel unverzüglich frei zu geben", sagte am Freitag (27.04.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Die GEW berichtet, dass die beschlossenen Ausbaumaßnahmen vorläufig auf Eis gelegt worden sind. Für 2013 fehlen offenbar 15 Millionen Euro unter anderem für 100 zusätzliche Beratungslehrer und 40 Schulpsychologen.

"Es darf nicht sein, dass für die fraktionsübergreifend vereinbarte Prävention vor lauter Sparwahn kein Geld da ist. Was nützt uns ein Zentralregister für privaten Waffenbesitz, wenn kein Geld für die ernsthafte Unterstützung der Schulen in der Präventionsarbeit da ist", sagte Moritz.

Weitere Informationen: www.gew-bw.de

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden