Ministerin Löhrmann:

Glückwunsch für preiswürdiges selbstständiges Lernen am Gymnasium Alsdorf

Bundesweite Anerkennung für das Gymnasium der Stadt Alsdorf: Bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises 2013 durch Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin hat die Schule einen mit 25.000 Euro dotierten Preis gewonnen. Unter den 15 nominierten Schulen waren aus Nordrhein-Westfalen außerdem das Elsa-Brandström-Gymnasium in Oberhausen, das Erftgymnasium in Bergheim sowie die Willy-Brandt-Gesamtschule Marl.

04.06.2013 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Schulministerin Sylvia Löhrmann gratulierte der prämierten Schule: "Die Auszeichnung ist eine Würdigung des großen Engagements der Schulleitung und des Kollegiums, die mit der Umsetzung ihres Schulkonzepts die Jury überzeugen konnten. Ich freue mich, dass insgesamt vier Schulen aus Nordrhein-Westfalen unter den 15 Nominierten für den Deutschen Schulpreis waren. Sie können stolz auf sich sein: Sie gehören zu den besten Schulen in Deutschland. Mit der Auszeichnung und auch mit der Nominierung bekommen die Konzepte der Schulen bundesweite Aufmerksamkeit und können wichtige Impulse für die Schulentwicklung im gnazne Land geben", so die Ministerin.

Das Gymnasium Alsdorf hat sich mit dem Konzept "Dalton" der Förderung selbstständigen Lernens verschrieben. Zweimal am Tag ist "Daltonzeit", in der sich Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Klassen und Jahrgängen für jeweils eine Stunde bei einer Lehrkraft ihrer Wahl treffen. In welchen Fächern, an welchen Themen und Aufgaben sie individuell oder mit anderen gemeinsam arbeiten, bestimmten sie in diesen Schulen selbst – so umreißt die Jury das Schulkonzept und lobt, dass die Schülerinnen und Schüler auf diese Weise Verantwortung und Initiative für ihr Lernen in Kooperation mit anderen übernähmen. Die Schule habe ihr Reformziel, den Unterricht für Lernende und Lehrende attraktiv zu gestalten, über Jahre hinweg systematisch, konsequent und erfolgreich verfolgt, so die Laudatio. Die Jury hob das "differenzierte System individueller Förderung, Unterstützung und Lernberatung" heraus und beschied der Schule "ein hoch konzentriertes, vertrauensvolles Lernklima, das der Freude und Neugier am Lernen genügend Raum lässt."

Der Deutsche Schulpreis wurde 2006 von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung ins Leben gerufen. Unter dem Motto "Dem Lernen Flügel verleihen" werden jährlich Schulen für ihre vorbildliche pädagogische Arbeit ausgezeichnet. Grundlage des Preises ist ein umfassendes Bildungsverständnis, das in sechs Kriterien zum Ausdruck kommt: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Verantwortung, Schulleben und Schulklima sowie Schule als lernende Institution. Dieses Jahr hatten sich insgesamt 114 Schulen aller Schulformen mit ihren Konzepten und Ideen beworben, davon 30 aus Nordrhein-Westfalen. In der Endauswahl standen schließlich 15 Schulen auf der Nominierungsliste für den Deutschen Schulpreis.

Von den 15 nominierten Schulen werden insgesamt sechs mit Preisen ausgezeichnet. Der Hauptpreis ist mit 100.000 Euro dotiert, vier weitere Preise mit je 25.000 Euro. Außerdem wird der "Preis der Jury" in Höhe von ebenfalls 25.000 Euro verliehen. Alle Nominierten, die nicht zu den Preisträgern gehören, erhalten einen Anerkennungspreis von jeweils 2.000 Euro.

Weitere Informationen unter: schulpreis.bosch-stiftung.de/


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