Im Kinderland dürfen die Kinder früher nach Hause gehen

"Bis zu 5,5 Prozent Unterrichtsausfall sind im selbst ernannten Kinderland Baden-Württemberg eine Blamage. Die CDU/FDP-Landesregierung ist mit dem Versprechen angetreten, die Lernbedingungen zu verbessern. Stattdessen erleben Eltern täglich, dass ihre Kinder früher vor der Haustüre stehen, weil Unterricht nicht vertreten werden kann", sagte am Montag (18.01.10) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

18.01.2010 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Bis zu 5,5 Prozent Unterrichtsausfall sind im selbst ernannten Kinderland Baden-Württemberg eine Blamage. Die CDU/FDP-Landesregierung ist mit dem Versprechen angetreten, die Lernbedingungen zu verbessern. Stattdessen erleben Eltern täglich, dass ihre Kinder früher vor der Haustüre stehen, weil Unterricht nicht vertreten werden kann", sagte am Montag (18.01.10) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Baden-Württemberg bräuchte etwa 6.000 Lehrer/innen für eine ständige Lehrerreserve, damit kaum noch Unterricht ausfällt. Derzeit gibt es dafür 1.250 Lehrkräfte. Diese werden allerdings oft für den regulären Unterricht eingesetzt und stehen bei Krankheitsfällen nicht mehr zur Verfügung.

Die GEW weist darauf hin, dass in der Stichprobe Unterrichtsausfall nicht die zusätzlichen Angebote wie Förderunterricht und Arbeitsgemeinschaften erfasst wurden. "Wir bekommen über unser Internetportal Unterrichtsversorgung immer wieder Meldungen, dass es an Lehrern mangelt. Um den Pflichtunterricht zu sichern, wurden an den Schulen oft Arbeitsgruppen und Förderunterricht gestrichen", so Moritz.

Internetportal Unterrichtsversorgung: www.gew-bw.de

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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