Innovationsverbund steigert Schulqualität

Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute in Potsdam mit der Präsidentin der Universität, Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, eine Kooperationsvereinbarung zum Innovationsverbund Schule – Hochschule Brandenburg unterzeichnet. Der Innovationsverbund ermöglicht eine engere Verknüpfung von Schulpraxis, universitärer Lehrerausbildung und Schulforschung.

24.10.2007 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Er soll insbesondere

  • für eine engere Zusammenarbeit zwischen Schulpraxis und Lehrerausbildung an der Universität sorgen,
  • die Weiterentwicklung der Unterrichts- und Lernkultur an den Schulen durch Erprobung neuer Lehr- und Lernformen voranbringen,
  • den Ausbau inner- und außerschulischer Kooperationen befördern sowie
  • schulische Arbeit wissenschaftlich begleiten und evaluieren.

Bildungsminister Rupprecht lobt die Vereinbarung als "wegweisend". "Mit dem Innovationsverbund schaffen wir ein Beobachtungs- und Experimentierfeld, von dem ich mir wesentliche Impulse für die weitere Entwicklung der Qualität von Unterricht und Erziehung in unseren Schulen verspreche", so Rupprecht. "Ich erhoffe mir Anregungen, wie die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern verbessert und insbesondere Jungen besser unterstützt und wie Oberschulen und Ganztagsangebote weiterentwickelt werden können."

Die Präsidentin der Universität Potsdam, Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, hebt diesen Verbund als "einmalig in Deutschland" heraus. "Die Universität Potsdam unterstreicht mit diesem Projekt ihren Anspruch auf eine innovative empirische Bildungsforschung rund um Schule und Unterricht. Wir versprechen uns vom heute vertraglich errichteten Innovationsverbund eine Qualitätssteigerung in Forschung und Lehre und damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der brandenburgischen Lehrerbildung als entscheidenden Teil unseres Universitätsprofils."


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