Internet: Mobbing gegen Lehrkräfte zunehmend ein Problem

Auch in Schleswig-Holstein beobachtet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zunehmend Internet-Mobbing gegen Lehrkräfte. "Zwar besteht zu Dramatisierungen kein Anlass, trotzdem müssen die Lehrerinnen und Lehrer besser vor Attacken im Internet geschützt werden. Beleidigungen, Beschimpfungen und Bloßstellungen via Internet dürfen nicht als neue Variante von Schülerstreichen akzeptiert werden", sagte der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn am Mittwoch, den 18.7.07 in Kiel.

18.07.2007 Schleswig-Holstein Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Der GEW-Landesvorsitzende empfahl, das Thema Internet-Mobbing im Unterricht anzusprechen. Schülerinnen und Schülern müsse klar gemacht werden, dass Mobbing im Internet die Integrität und die Gesundheit der Lehrkräfte schädige. Dabei sollten sie auch auf die empfindlichen Strafen hingewiesen werden, die nach dem Strafrecht gegen Internet-Mobbing möglich sind.

Betroffenen Lehrerinnen und Lehrern riet Matthias Heidn sich an die Schulleitungen zu wenden. Jeder Einzelfall müsse genau betrachtet werden. In krassen Fällen sollte auch vor einer Strafanzeige nicht zurückgeschreckt werden.

Ansprechpartner

GEW Schleswig-Holstein

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