Jugendminister Rupprecht startet mit der AOK und der Landesstelle gegen Suchtgefahren Aktion *Rauchfreie Jugendeinrichtung"

Als Schirmherr hat Jugendminister Holger Rupprecht heute die Aktion \*Rauchfreie Jugendeinrichtung" zusammen mit dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der AOK, Herr Franz Josef Lünne, und Frau Weber von der Brandenburgischen Landesstelle gegen die Suchtgefahren, Zentralstelle für Suchtprävention, die Aktion \*Rauchfreie Jugendeinrichtung" gestartet.

20.01.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

An der Potsdamer Jugendeinrichtung ALPHA stellten sie die Aktion vor, die den rund 2.300 Jugendeinrichtungen einen Weg vorstellt, rauchfrei zu werden. Wer es bis zu diesem Punkt schafft, erhält eine Urkunde mit dem Gütesiegel *Rauchfreie Jugendeinrichtung", verliehen vom Ju-gendminister Rupprecht. In einem Faltblatt, das für diese Aktion in einer Auflage von 5.000 Exemplaren den Jugendämtern, Gesundheitsämtern und Suchtpräven-tionsfachkräften zugesandt wird, werden konkrete Schritte zur Umsetzung dieses Ziels beschrieben.

"Es geht bei dieser Aktion nicht nur um ein einfaches Verbot des Rauchens, sondern darum, dass die Jugendlichen überzeugt werden sollen, dass Rauchen schädlich ist", sagt Jugendminister Holger Rupprecht. *Der Weg zu dieser Überzeugung muss ein pädagogisch begleiteter sein. Denn einfache Verbote fordern bei Jugendlichen deren Umgehung heraus. Oder Jugendliche kommen gar nicht erst in den Jugendclub, wenn sie sich zu stark eingeengt und reglementiert fühlen. Der Weg zur rauchfreien Jugendeinrichtung ist der eigentlich spannende pädagogische Prozess, der gemeistert werden muss. Die Aktion hat ihren Schwerpunkt in der Motivation, die der Förderung einer freiwilligen Verhaltensänderung dient: Motivation durch Aktion! Sie wird flankiert von Fortbildungsveranstaltungen des Sozialpädagogischen Fortbildungswerks und der Zentralstelle für Suchtprävention. Ich freue mich, mit der AOK und der Brandenburgischen Landesstelle gegen die Suchtgefahren zwei starke Partner an unserer Seite zu haben."

Durch die Aktion "Rauchfreie Jugendeinrichtung" soll korrespondierend zur Aktion "Rauchfreie Schule" auch in den Jugendeinrichtungen ein Prozess zur Reduzierung des Tabakkonsums bei Jugendlichen initiiert werden, der den problemati-schen Entwicklungen (frühes Einstiegsalter von Kindern, Verfestigung von Ge-wohnheiten bei Jugendlichen; hohes gesundheitliches Risiko bei jugendlichen Rauchern usw.) Rechnung trägt.

Das Faltblatt steht auch unter www.bildung-brandenburg.de


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