Kinderfreundliches Rheinland-Pfalz

"Mit weit mehr als 13.000 Mädchen und Jungen hat sich die Kinder-Uni zu einem richtigen ,Renner' entwickelt", sagte heute Bildungsministerin Doris Ahnen anlässlich der Semesterbilanz 2004 in Mainz, zu der auch Kinder mit ihren Eltern und Lehrende aus den Hochschulen Mainz, Trier und Kaiserslautern eingeladen waren.

28.07.2004 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Erstmals hätten sich in einem Bundesland alle Hochschulen an der Kinder-Uni beteiligt. Landesweit öffneten zum Sommersemester 2004 alle vier Universitäten und sieben Fachhochschulen des Landes ihre Tore für Kinder von 8 bis 12 Jahren, die mit großer Begeisterung Vorlesungen und Seminare besucht hätten. "Die Hochschulen haben mit einem enormen Engagement in kürzester Zeit die Initiative der Landesregierung, flächendeckend Kindervorlesungen anzubieten, aufgegriffen und mit Bravour eine attraktive Veranstaltungsreihe entwickelt. Dafür möchte ich mich auch im Namen von Wissenschaftsminister Jürgen Zöllner bei allen Beteiligten herzlich bedanken", betonte Ahnen. Ob es "Der Zauberkasten der Physik" (FH Zweibrücken), "Wie wir lernen und warum wir manchmal nichts lernen" (FH Mainz), "Crime-Time im Hörsaal - Wie schreibe ich einen Krimi" (Universität Mainz) oder "Feldspat, Quarz und Glimmer, die vergess´ ich nimmer" (Universität Trier) war - quer durch alle Fachbereiche reichte das Spektrum der Vorlesungen und die Kinder waren begeistert bei der Sache.

Für die Lehrenden wie für die Veranstalter war dieses Projekt eine große Herausforderung, stellte die Bildungsministerin fest. Es sei gelungen, anspruchsvolle Themen kindgerecht aufzubereiten und das junge Publikum aktiv einzubeziehen. Expertenwissen inklusive Spaß und Spannung sei offensichtlich das Geheimrezept der Veranstalter gewesen, so die Bildungsminsterin.

Die Veranstaltungen, die von der einstündigen Vorlesung im Hörsaal bis zu mehrstündigen Workshops mit begrenzter Teilnehmerzahl reichten, waren sehr gut besucht. Lange vor den Vorlesungen kamen die Kinder und ließen sich ihre "Studierendenausweise" abstempeln. Sogar Kinder aus Frankreich und aus dem Saarland wollten sich die Vorlesungen nicht entgehen lassen, längere Anfahrten wurden dabei gerne in Kauf genommen, berichteten die Fachhochschulen und Universitäten. Die Veranstalter wiesen darauf hin, dass die Kinder-Uni in einigen Hochschulen auch in der vorlesungsfreien Zeit angeboten werde- die Mädchen und Jungen hätten also auch in den Ferien noch Gelegenheit, die eine oder andere Vorlesung zu besuchen.

Bildungsministerin Doris Ahnen betonte abschließend, dass die Kinder-Uni ein gelungenes Beispiel einer ressortübergreifenden aktiven Politik für Kinder und mit Kindern im Rahmen des Aktionsprogrammes ,Kinderfreundliches Rheinland-Pfalz' sei. Wissenschafts- und Bildungsministerium wollen auch in Zukunft die Hochschulen bei der Fortsetzung der Kinder-Uni unterstützen.

Weitere Infos zur Kinder-Uni Rheinland-Pfalz unter: www.kinderuni.rlp.de


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