Landesregierung, Beamtenbund und GEW einigen sich auf weiteres Vorgehen zu Verlängerung der tatsächlichen Dienstzeit und Altersermäßigung für Lehrkräfte

"Die Landesregierung und die Lehrerverbände sind an einer einvernehmlichen Lösung bei Fragen der mittel- und langfristigen Entwicklung der Arbeitszeit von Lehrkräften, der Dienstunfähigkeit und der Verlängerung der Lebensarbeitszeit interessiert. Wir haben uns deshalb darauf verständigt, eine gemeinsame Arbeitsgruppe einzusetzen, die die Grundlagen für eine umfassende Regelung dieser Themenbereiche erarbeiten soll", erklärte Ministerpräsident Günther H. Oettinger am Freitag (25. Mai 2007).

25.05.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Am Donnerstag (24. Mai 2007) hatte ein Spitzengespräch unter Leitung von Ministerpräsident Oettinger stattgefunden, an dem neben Kultusminister Helmut Rau, auch Kultusstaatssekretär Georg Wacker, der Vorsitzende des Beamtenbundes Baden-Württemberg, Volker Stich, sowie der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Rainer Dahlem, teilgenommen hatten.

In diesem Zusammenhang soll auch über mögliche Folgen des Spruchs der Einigungsstelle in Sachen Altersermäßigung für 55-59-jährige wissenschaftliche Lehrerinnen und Lehrer beraten werden. Der Arbeitsgruppe unter Leitung von Kultusstaatssekretär Georg Wacker werden Vertreter des Kultusministeriums, des Finanzministeriums, des Beamtenbundes und der GEW angehören. Die konstituierende Sitzung soll noch im Juni stattfinden. Bis zu Beginn des nächsten Jahres sollen konkrete Ergebnisse vorliegen.

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GEW Baden-Württemberg

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