Haushaltspolitik

Landesweiter Ausbauschritt bei der Schulsozialarbeit gelungen

„Der Ausbau der Schulsozialarbeit an rheinland-pfälzischen Schulen geht weiter voran. Die zusätzliche Landesförderung, die wir zu diesem Zweck bereitgestellt haben, fließt direkt in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen – besser kann man Geld nicht investieren“, erklärte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

06.04.2018 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz
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„Die Mittel im Haushalt sind von sechs Millionen Euro in 2017 auf sieben Millionen Euro im aktuellen Haushalt gestiegen. Damit konnten 27,35 weitere Stellen für Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen geschaffen werden, die den Abschluss der Berufsreife anbieten“, so die Ministerin. Die Förderung umfasst Realschulen plus, Integrierte Gesamtschulen und Förderschulen mit dem Schwerpunkt ‚Lernen‘, an denen der Berufsreifeabschluss möglich ist.

„Landesweit gibt es nun an 47 Schulen mehr Stellen für Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter. Neu in das Landesprogramm aufgenommen wurden 17 Schulen. Somit haben bereits 86 Prozent der antragsberechtigten Schulen ein Angebot an Schulsozialarbeit. Das ist enorm wichtig. Denn: Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter leisten mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag. Sie begleiten Kinder und Jugendliche während ihrer schulischen Laufbahn, unterstützen sie bei der Berufswahl und helfen in Krisensituationen. Dabei arbeiten sie eng mit den Lehrkräften einer Schule zusammen und stärken die Vernetzung zwischen Schule, Eltern so-wie weiteren Akteurinnen und Akteuren“, sagte Stefanie Hubig abschließend.

Hintergrundinformationen:

Schulsozialarbeit gehört zur Kinder- und Jugendhilfe und fällt damit in den Aufgaben-bereich der Kommunen. Diese finanzieren Schulsozialarbeit an den verschiedenen Schularten. Das Land unterstützt die Kommunen mit Mitteln von jährlich zehn Millionen Euro. Darüber hinaus fördert das Land seit dem Schuljahr 1995/96 Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen, die den Abschluss der Berufsreife anbieten. In diesem Bereich wurden die Mittel jetzt erhöht. Ziel ist es, die Jugendlichen während der Schulzeit persönlich, schulisch sowie bei der Berufswahl zu unterstützen.


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