Lernmanagementsysteme bis auf Weiteres die bessere Lösung

Bildungsplattform-Debatte: Wie die Digitalisierung an Schulen gelingt, darüber berichten drei Schulpraktiker aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen.

16.07.2018 Bundesweit Pressemeldung itslearning
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Bei der Umsetzung der Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ wurden die Länder als Spitzenreiter gesehen, die sich für Errichtung landesweiter digitaler Bildungsplattformen entschieden hatten. Doch offenbar haben sie die Aufgabe unterschätzt, denn es zeigen sich bei der Umsetzung Probleme. Schulen oder Schulträger, die sich für einen unabhängigen Weg entschieden hatten, sind jetzt im Vorteil.

Manche Bundesländer wie Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern haben sich von Anfang an keine landesweite Lösung vorgenommen, sondern überlassen die Umsetzung der Digitalisierung bisher ihren Schulen. 

Andere Bundesländer wollten eigene Entwicklungen als landesweite Lösungen anbieten, die allerdings vorrangig für die Verwaltung von Schule und Unterricht gedacht sind, manche stellten bislang auch nur Anwendungen allein für Lehrkräfte zur Verfügung. Die Bilanz dieser Länder ist frustrierend. Bereits im vergangenen Oktober musste Nordrhein-Westfalen feststellen, dass die landesweite Schulplattform Logineo gravierende Datenschutzmängel aufweist und die schrittweise Einführung auf Herbst 2018 verschieben. In Hamburg wurde Eduport, eine Variante von Logineo, probeweise eingesetzt, allerdings nur für die Anwendung der Lehrkräfte. In Niedersachsen verläuft das Projekt einer landesweiten Bildungscloud nicht nur reduzierter als ursprünglich geplant, sondern die Umsetzung verzögert sich auch. In Baden-Württemberg schließlich erbrachte jetzt ein Gutachten, dass das bundesweit wohl ehrgeizigste und auch teuerste Projekt „ella“ gravierende technische Mängel aufweist und der Start bis auf weiteres verschoben, wenn nicht gar ganz neu aufgestellt werden muss.

Abgesehen davon, dass die jeweiligen Landesregierungen in Erklärungsnot geraten, sind all die Schulen, Schulträger und Lehrkräfte nachhaltig verunsichert, die sich auf die landesweiten Lösungen eingestellt haben. Anders diejenigen, die sich für ein eingeführtes LMS entschieden haben. Wir sprachen im Interview mit Kristine Hesse, Lehrerin am nordrhein-westfälischen Gymnasium in Witten-Herdecke, Schulleiter Dr. Jan-Peter Braun von der niedersächsischen Integrierten Gesamtschule Lengede bei Braunschweig und mit André Sonnenburg, didaktischer Leiter und stellvertretender Direktor der Oberschule Habenhausen in Bremen darüber, vor welchen Herausforderungen die Schulen tatsächlich stehen und wie sie eigenständig agieren. 

Sie finden den kompletten Artikel hier: https://itslearning.com/de/news/bildungsplattform-debatte/

Über itslearning

itslearning ist das Lernmanagementsystem für Schulen mit über 7 Millionen aktiven Nutzern weltweit. Lehrern hilft es, den Unterricht motivierender zu gestalten und auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler besser einzugehen. Die Lernplattform - mit ihren vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten - hat eine benutzerfreundliche Oberfläche, die sich nahtlos in die vorhandenen Systeme in der Schule oder des Schulträgers integriert. Sie macht den Austausch von Unterrichtsmaterialien, Hausaufgaben, Informationen über Aktivitäten und Bewertungen zwischen Lehrern, Schülern und Eltern viel einfacher. 

Mehr Infos: http://itslearning.com

Ansprechpartner

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Marketing
Telefon: +49 30 6167 4846
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