Bildungsmodell

„Mit einem dreistufigem Bildungsmonitoring schaffen wir eine gute Planungsgrundlage und Transparenz“

„Unserem Ziel, bis zum Ende der Legislaturperiode an allen Schularten eine Unterrichtsversorgung von 100 Prozent zu erreichen, nähern wir uns mit großen Schritten“, betonte Bildungsministerin Karin Prien am 22. Februar im Landtag.

22.02.2018 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein
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Dabei sei auch klar, dass es nicht allein damit getan sei, die Stellen im Haushalt bereit zu stellen, sie müssten auch besetzt werden. Klare Priorität dabei sei, dass ausgebildete Lehrkräfte in den Schulen unterrichten. Im Vertretungsfall müsse man jedoch vorübergehend auf Senior-Lehrkräfte, Quer- und Seiteneinsteiger, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst oder andere Personen zurückgreifen. „Das ist aber immer besser als Unterrichtsausfall und eine im Übrigen auch von der Vorgängerregierung geübte Praxis“, sagte die Ministerin.

Voraussetzung für eine solide Planung und Bedarfsanalyse sei eine solide Datengrundlage. Derzeit müsse vieles mit großem Arbeitsaufwand abgefragt und ausgewertet werden, „weil die technischen Voraussetzungen, die wir nach dem Regierungswechsel vorgefunden haben, unzureichend sind“, so Prien. „Wir arbeiten nun mit Hochdruck daran, dass sich das ändert.“ Die veraltete Lehrerpersonaldatenbank werde abgelöst und die Arbeitsgruppe zur Schulverwaltungssoftware habe Anfang des Jahres ihre Arbeit aufgenommen. „Wir lassen zudem eine Software entwickeln, mit der wir besser und schneller langfristige Prognoseszenarien für den Lehrkräfte-Bedarf erstellen können“, so die Ministerin. Ziel sei es, ein dreistufiges Bildungsmonitoring aufzubauen, bestehend aus einem Bildungsbericht pro Legislaturperiode sowie regelmäßigen Berichten zu zentrale bildungspolitischen Themen und drittens einer jährlichen Schulstatistik mit allen relevanten Daten. „So schaffen wir eine gute Grundlage und vor allem mehr Transparenz für unser politisches Handeln, damit Eltern, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und die außerschulischen Partner genau wissen, wo wir in unserem Bildungssystem stehen“, so Karin Prien.


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