Die Spielkonsole wird fit fürs Lernen wie in der Schule: Cornelsen Trainer Mathe und Englisch für Nintendo DS

(Von Harald Fette) "Darf ich Computer, darf ich Nintendo?" Zwar fragen unsere beiden Töchter nicht immer um Erlaubnis, wenn sie die Elektronik zur Hand nehmen. Aber sie wissen: Es ist ratsam, die Zeiten vorher abzusprechen. Von der Internet-Recherche für ein Referat bis zum Spiel mit Super Mario reicht dann das Spektrum dessen, was sie mit Unterhaltungsmedien anstellen. Über allem wacht in der Regel das Auge des Erziehers, der darauf achtet, dass die Teenager nicht die Zeit vergessen und zu lange vor der Kiste hocken.

09.10.2009 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

Fakt ist: Digitales Spielzeug gehört zum Alltag der Schulkinder. Die verschiedenen Spielkonsolen kommen regelmäßig zum Einsatz, in Internet beherrschen Schüler-VZ und YouTube ihre Aufmerksamkeit. Laut Statistik spielen 68 Prozent aller Mädchen und 55 Prozent aller Jungs zwischen 10 und 15 Jahren mit einem Nintendo DS. Die Übergänge zwischen reiner Unterhaltung und bildungsrelevantem Lernen sind im Bereich der neuen Medien fließend. Selbst was einst nur zur Unterhaltung entwickelt wurde, mausert sich durch die technische Entwicklung zu vielseitig einsetzbaren Geräten. Der Nintendo DS ist dafür ein typisches Beispiel. Dass die technischen Möglichkeiten nun auch für schulische Lerninhalte genutzt werden, ist aus Elternsicht ein überfälliger Schritt.

Mathe macht Spaß

Geht es darum, die Mathematik-Kenntnisse zu festigen, Rechenschritte zu automatisieren, dann bedarf es schlichtweg der Übung. In der Schule legt der Mathe-Lehrer die Grundlagen, erklärt den Sachverhalt. Die Übung findet aber in der Regel mit den Hausaufgaben statt. Diese Übung ergänzt der Cornelsen Trainer Mathematik (HMH Interactive, je 29,99 Euro) für Nintendo DS, für die 5. und 6. Klasse. Da geht es um Bruchrechnen, Dezimalbrüche, Zweisatz und Dreisatz, Rationale Zahlen, Prozentrechnung, Terme, Gleichungen und mehr. Je nachdem, wo der Schüler gerade steht, sucht er sich passende Aufgaben.

Und dann geht´s los. Eine alte Regel der Mathematik besagt: Berechne zuerst, was in der Klammer steht. So schrittweise geht auch das Programm vor, hält sich bei den Aufgaben an klar strukturierte Lösungswege. Die Übungen sind abwechslungs- und variantenreich. Das Kapitel über Bruchrechnen etwa beinhaltet 21 Unterkapitel wie Primzahlen, Brüche addieren oder Brüche multiplizieren. Die Kinder bestimmen die Anzahl der Wiederholungen, die Auswahl der Kapitel, passen die Lerngeschwindigkeit auf ihre Bedürfnisse an – was dem natürlichen Lernprozess entspricht.

Das Mathe-Modul lenkt nicht durch Spielereien vom Thema ab, sondern stellt die Aufgabe in den Vordergrund. Mathe for fun. Es mag sein, dass Jungs mehr Begeisterung für Matheübungen aufbringen als Mädchen. Jedenfalls hat unsere zwölfjährige Tochter die passenden Aufgaben zur Schule angeklickt – Bruchrechnen. Nachdem die vom Programm geforderten Lösungsschritte einer Aufgabe klar waren, wurden einige Aufgaben gelöst. Lösungen waren richtig – gut ist´s. Die Jagd nach einer höheren Punktezahl für gelöste Aufgaben, nach dem Highscore, fasziniert Jungs umso mehr.

The same in English

Wie geschickt Kinder ihre Fremdsprachenkenntnisse mit dem Nintendo DS erweitern können, zeigt der Cornelsen Trainer Englisch (HMH Interactive, 29,99 Euro) für Klasse 5/6. Denn der Schüler schreibt die Wörter selbst, muss auch in punkto Rechtschreibung aktives Wissen einsetzen. Dabei zieht er entweder Buchstaben auf dem Display in die richtige Reihenfolge, oder er schreibt mit dem Stift die Buchstaben direkt aufs Display – jedenfalls geschieht dies durch aktives Tun des Schülers.

Damit es nicht zu schnell langweilig wird, sind die Übungen abwechslungsreich gestaltet. Mal buchstabieren die Schüler Wörter, mal müssen sie den gehörten Satz notieren – das Programm verfügt über eine gute Vorsprechfunktion. Dann sind sie wieder gefordert, grammatikalisch und im Sinnzusammenhang passende Antworten aus vier Möglichkeiten heraus zu finden. Der Bildschirm bietet Abwechslung. Was auch nötig ist, um die Aufmerksamkeit der Jugendlichen zu binden. Es ist die flexible Handhabbarkeit des Englischprogramms, das es für Schüler attraktiv macht. Sie können entweder den Lektionen folgen, wie es das Programm vorschlägt und finden sich in einer Rahmenhandlung über einen Schüleraustausch wieder, oder sie picken sich gezielt, etwa zur Vorbereitung einer Klassenarbeit, Lektionen in Grammatik, Vokabeltraining, Diktat oder mehr heraus. Durch die Mobilität des Nintendo DS ist das Lernprogramm in vielen Situationen einsetzbar. Und wenn die Kids den Nintendo schon im Handgepäck haben, machen auch Geschichten in englischer Sprache oder Matheaufgaben Spaß.

www.cornelsen.de/nintendoDS

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Harald Fette ist seit neun Jahren freier Journalist in den Bereichen Bildung, Informationselektronik, Wissenschaft und Technik. Er war Redakteur und Ressortleiter bei der Computer-Fachzeitschrift Chip, Mitherausgeber eines Regionalmagazins und gründete einen Verlag. Er lebt mit seiner Familie in Konstanz am Bodensee.

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