Nur noch ein anderer OECD-Staat trennt die Kinder so früh

In Ravensburg stellt heute (11.05.) die "Initiativgruppe für längeres gemeinsames Lernen" aus Südwürttemberg ihren Offenen Brief an Kultusminister Helmut Rau (CDU) vor. 100 Schulleiter/innen und pädagogische Expert/innen schlagen darin unter anderem integrative Schulen vor, in denen die Kinder nicht mehr nach der vierten Klasse in Hauptschule, Realschule und Gymnasium aufgeteilt werden.

11.05.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

Dazu sagte Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft heute (11.05.) in Stuttgart: "In der OECD gibt es nur noch 17 Länder, die ihre Kinder mit zehn Jahren auf verschiedene Schularten aufteilen, 16 davon liegen in Deutschland. Es lohnt sich also, sich in der Welt umzusehen und von anderen zu lernen."

Von den 30 untersuchten OECD-Staaten selektieren nur Deutschland und Österreich die Kinder im Alter von zehn Jahren. In der Mehrheit der Länder (19 Staaten) findet die erste Selektion auf verschiedene Schularten statt, wenn die Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahre alt sind.

(Quelle: OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick 2006")

PM 09.05.07: Integrative Schulen sind die Zukunft. www.gew-bw.de/PM_2807_Schulstruktur.html

Weitere Informationen: www.gew-bw.de

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