"Optimale Vorbereitung auf die Zukunft"

Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute in Wildau (Landkreis Dahme-Spreewald) den ersten Landeskongress im Rahmen des Programms "Initiative Oberschule" (IOS) für die Staatlichen Schulämter Wünsdorf, Cottbus und Brandenburg/Havel eröffnet.

19.02.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

In seinem Grußwort zur Eröffnung verwies Rupprecht darauf, dass in diesem Schuljahr mehr als 120 der insgesamt 143 Oberschulen im Land an der "Initiative Oberschule" teilnähmen. "Das zeigt zum einen, dass wir mit der Initiative ein gutes Instrument zur Unterstützung der Oberschulen gefunden haben und es belegt zum anderen das hohe Engagement und die Innovationsbereitschaft der Lehrkräfte und Schulleitungen", so der Bildungsminister. Seit Beginn der "Initiative Oberschule" im Schuljahr 2006/07 wurden an den Schulen mehr als 450 IOS-Projekte durchgeführt, die rund 30.000 Schülerinnen und Schüler erreichten. Das sei "eine Erfolgsgeschichte", betonte Rupprecht. "Die Oberschule ist eine Schulform, in der die Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft optimal auf ihre Zukunft und auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden. Die "Initiative Oberschule" ist ein zentraler Baustein, um das sicherzustellen." Der zweite IOS-Landeskongress findet am 26. Februar 2009 in der Fachhochschule Brandenburg/Havel für die Staatlichen Schulämter Perleberg, Eberswalde und Frankfurt (Oder) statt.

In der neuen Förderperiode der Europäischen Union von 2007 bis 2014 stehen den Oberschulen sowie den Gesamtschulen, die in absehbarer Zeit in Oberschulen umgewandelt werden, knapp 25 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes zuzüglich weiterer Mittel der Bundesagentur für Arbeit für die "Initiative Oberschule" zur Verfügung. Mit diesen Mitteln sollen die Schulen in Ergänzung zum Unterricht eigene Konzepte entwickeln, um den Schülerinnen und Schülern bessere Schulabschlüsse zu ermöglichen, ihre Ausbildungsfähigkeit zu verbessern und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Dazu erhalten die Schulen professionelle Beratung und Unterstützung durch Beratungsstellen.

Die Schulen erhalten eine jährliche finanzielle Zuweisung entsprechend ihrer Schülerzahl und finanzieren damit Maßnahmen, die sie auf der Grundlage ihres spezifischen Bedarfs selbst entwickeln. Dabei können sie unterschiedliche Angebote zur Berufsorientierung wie das Praxislernen oder das Service-Lernen, zur Stärkung von Bildung und Erziehung oder zum Erwerb von sozialen Schlüsselkompetenzen erarbeiten. Zudem können die Schulen auch Beratungsangebote und Angebote zur Lehrkräftefortbildung in Anspruch nehmen. Die schulischen Konzepte sollten mindestens auf ein Schuljahr ausgerichtet sein.

Weitere Informationen gibt es unter: www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb2.c.406200.de


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