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Regionale Schulentwicklungsplanung beendet Stillstand

Die Bildungsgewerkschaft erwartet nach den Beschlüssen zur regionalen Schulentwicklungsplanung von der Landesregierung schnell ein Konzept für die Lehrerinnen und Lehrer an Haupt- und Werkrealschulen.

10.12.2013 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Wenn Klassen wegfallen und Schulen geschlossen werden, brauchen die Lehrkräfte frühzeitig eine klare Arbeitsplatzperspektive, einschließlich entsprechender Begleitung, Unterstützung und Aufstiegsmöglichkeiten. Die umfassenden Kompetenzen dieser Lehrkräfte sind für alle Schularten eine Bereicherung. Regionale Schulentwicklungsplanung muss ein Personalentwicklungskonzept beinhalten. Sie kommen in der Darstellung des "umfassenden Dialog- und Beteiligungsverfahrens" der Landesregierung leider nicht vor. Trotz des dramatischen Schülerrückgangs brauchen wir eine Konzeption, die den verbliebenen Schüler/innen an Haupt- und Werkrealschulen gute schulische Bildung sichert", sagte am Dienstag (10.12.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

An den Haupt-/Werkrealschulen arbeiten etwa 13.000 Lehrkräfte (ohne Grundschulen). Die GEW setzt sich für eine nach klaren Vorgaben des Landes von der Schulverwaltung gesteuerte regionale Schulentwicklung ein. Beim Zwei-Säulen-Modell legt die GEW Wert darauf, dass an den Gemeinschaftsschulen auch gymnasiale Standards sichergestellt werden.

"Seit 40 Jahren gab es keine Schulentwicklungsplanung, weil den CDU-/FDP-Abgeordneten der Mut dazu fehlte. Die Opposition sollte sich konstruktiv beteiligen anstatt der Landesregierung vorzuwerfen, dass sie sich der Herausforderung stellt. Wir begrüßen es, dass die Landesregierung diesen Stillstand beenden will. Bereits unter der CDU-/FDP-Landesregierung war klar, dass die Eltern in den Haupt- und Werkrealschulen kein Modell für die Zukunft ihrer Kinder sehen. Wir brauchen jetzt mutige Landtagsabgeordnete, die bereit sind, für die Zukunft tragfähige Entscheidungen auch in ihren Wahlkreisen zu vertreten", sagte Moritz. Die GEW beobachtet eine hohe Akzeptanz der Reformen in den Kommunen. Etwa die Hälfte der Gemeinschaftsschulanträge wurde von Kommunen gestellt, deren Bürgermeister der CDU und den Freien Wählern angehören.

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GEW Baden-Württemberg

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