Schlechtere Unterrichtsversorgung im neuen Schuljahr?

Viele Eltern und Schüler/innen befürchten, dass im neuen Schuljahr mehr Unterricht ausfallen wird und viele Klassen größer werden. Bereits im Juli gab es Meldungen aus der Schulverwaltung, dass selbst der Pflichtunterricht nicht überall gesichert ist und es kaum noch Gelder für Vertretungen und ergänzende Angebote wie Förderunterricht gibt. Die Bildungsgewerkschaft GEW sammelt jetzt in einem Internet-Portal Informationen zur Situation an den Schulen in Baden-Württemberg. Internet: [www.gew-bw.de](http://www.gew-bw.de)

31.08.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

An den Beruflichen Schulen gab es im Schuljahr 2006/07 bereits ein strukturelles Unterrichtsdefizit von 4,4 Prozent. Da in den Mangelfächern die Direktbewerbungen zurückgegangen sind, erwarten vor allem die gewerblichen Schulen mehr Unterrichtsausfall und steigende Klassengrößen.

An den Gymnasien werden wohl weitere Arbeitsgemeinschaften und Fördermaßnahmen gestrichen werden müssen. Nach den ersten Rückmeldungen ist zu erwarten, dass die Übertrittsquote stärker als in vergangenen Jahren angestiegen ist und mehr Stellen als erwartet für die neuen fünften Klassen benötigt werden. An den Grund- und Hauptschulen rechnet die GEW mit einer Verschlechterung der Unterrichtsversorgung um 10 Prozent, die Realschulen werden weiterhin die vollsten Klassenzimmer im Südwesten haben.

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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