Brandenburg

Schüler mit ADHS brauchen Unterstützung

Ab sofort steht den Lehrkräften in Brandenburg ein Flyer mit Informationen zur so genannten Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung - abgekürzt ADHS - zur Verfügung.

20.08.2010 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Bildungsminister Holger Rupprecht verweist darauf, dass ADHS eine hirnorganisch bedingte Stoffwechselstörung sei, die wenig mit Erziehung und häuslichem Milieu des Kindes zu tun hat. "Je früher ADHS erkannt wird, umso effektiver kann den Kindern und allen Beteiligten geholfen werden - dabei soll dieses Informationsblatt helfen", so Rupprecht. "Ermahnungen und moralische Appelle nützen hier nichts. Diese Kinder und Jugendlichen brauchen Unterstützung und klare Strukturen, sowohl in der Schule als auch in der Familie."

Hinweise auf ADHS können unter anderem extreme Kommunikationsfreudigkeit, Konzentrationsschwächen, Tagträume, schwieriges Sozialverhalten, Ruhelosigkeit oder eine geringe Frustrationstoleranz sein. Unterstützung für Schüler und Eltern gibt es bei den Schulpsychologen an den Staatlichen Schulämtern sowie bei Hausärzten und erfahrenen Kinder- und Jugendpsychiatern.

Der Flyer steht im Internet auf den Seiten des Bildungsministeriums unter www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/5lbm1.c.18610.de zum Download bereit. Einzelexemplare können bei Frau Marx per E-Mail unter oder unter der Telefonnummer 0331 - 866 35 21 bestellt werden.


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