Lehrerverband

CDU Gesetzentwurf bietet keine hinreichende Perspektive

"Mit diesem Entwurf sind die Herausforderungen, vor denen die Kommunen angesichts des demografischen Wandels und eines veränderten Elternwahlverhaltens stehen, nicht zu lösen", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann den heute von der CDU-Fraktion vorgelegten Schulgesetzentwurf.

10.05.2011 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Nach Auffassung des VBE blendet die CDU blendet bei ihrem Vorschlag aus, dass sich in NRW inzwischen 100 Kommunen auf den Weg in Richtung Gemeinschaftsschule machen, weil sie dieses Konzept als zukunftsfähig ansehen. Die Zahl der Anträge der Kommunen auf Verbundlösungen läuft dagegen gegen Null.

"Es reicht auch nicht aus, die Zahl der Schüler pro Jahrgang beliebig schrumpfen zu lassen", so Beckmann weiter. "Man muss auch in den Blick zu nehmen, dass eine bestimmte Größenordnung Grundvoraussetzung ist, um den Schülerinnen und Schülern ein ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechendes differenziertes Unterrichtsangebot machen zu können."

Enttäuschend ist für den VBE, dass die CDU zudem mit ihren Vorstellungen deutlich hinter dem zurückbleibt, was in der von der Landesregierung eingerichteten Bildungskonferenz als notwendige Lösung diskutiert wurde.


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