Schulen werden für hervorragende Einbindung von Informationstechnologie im Unterricht ausgezeichnet

Mit der Auszeichnung „Intel Lehren Schule 2006“ ehren die Kultusministerkonferenz (KMK) und Intel exemplarisch drei deutsche Schulen, die sich in der Vergangenheit besonders für die Einbindung neuer Medien in den Unterricht engagiert haben. Die Preise gehen nach Niedersachsen, Rheinland Pfalz und Schleswig Holstein.

27.11.2006 Schleswig-Holstein Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz und in Kooperation mit der Initiative D21 wird seit dem Jahr 2000 ein Weiterbildungsprogramm angeboten, das Lehrkräfte dabei unterstützt, moderne Technologie in den Unterricht zu integrieren, um so die Ausbildung effektiv zu verbessern. Nach dem Grundlagenkurs Intel Lehren - Grundkurs, an dem in Deutschland rund 300.000 Lehrer teilnahmen, knüpft der „Intel Lehren – Aufbaukurs Online“ nahtlos an sein Vorgängerprogramm an.

Die Kultusministerkonferenz und Intel zeichnen gemeinsam drei Schulen aus, die im Hinblick auf die Steigerung der Unterrichtsqualität durch den Einsatz digitaler Medien eine besonders positive Entwicklung aufzuweisen haben. So besitzt die Grundschule in Handorf, Niedersachsen, einen modernen Computerraum, der unter anderem dafür genutzt wird, allen Schülern der dritten und vierten Klassen das Zehnfinger-Schreibsystem beizubringen. Eine perfekte Vorbereitung für das schnelle Arbeiten am Rechner. Darüber hinaus entstanden eigene Projekte, wie etwa der Lernpfad „Wie frühstückt die Welt“.

In der Realschule im Pamina-Schulzentrum in Herxheim, Rheinland-Pfalz, haben sich seit der Teilnahme am Intel Lehren - Grundkurs viele Lerngruppen wie zum Beispiel Lernen an Stationen als Standard etabliert. Auch wird seit einigen Jahren jeweils eine Notebook-Klasse pro Jahrgangsstufe gebildet.

Viele Anregungen aus dem Intel Lehren Programm wurden in der Hauptschule Reinbek, Schleswig Holstein, in den Schulalltag übernommen. So entstanden auf Basis digitaler Mindmaps und der Recherche im Internet Leserbriefe. Alle Projekte werden von einem Mentor begleitet.

„Die drei prämierten Schulen sind richtungsweisend für eine Vielzahl von Bildungseinrichtungen, die sich im Rahmen von „Intel Lehren“ verstärkt für einen Ausbau der Medienkompetenz engagieren“ sagte die Direktorin von Intel für Bildung in Europa, Mittlerer Osten und Afrika, Dr. Martina Roth. Am 27. November diesen Jahres erhielten sie dafür gemeinsam von der Kultusministerkonferenz und Intel die offizielle Auszeichnung „Intel Schule 2006“ und einen Scheck über 1.000 Euro zur weiteren Schulentwicklung.

Die Zusammenarbeit mit der Kultusministerkonferenz ist ein hervorragendes Beispiel einer erfolgreichen „Private Public Partnership“. „Es ist nicht zu hoch gegriffen, wenn ich sage, dass in Europa derzeit kaum etwas Vergleichbares zu finden ist“, so Ute Erdsiek-Rave, Präsidentin der Kultusministerkonferenz. „Die Kooperation mit Intel ist schon deshalb wegweisend, weil sie die neuen EU Richtlinien für Fortbildung, eLearning und Lebenslanges Lernen in vollem Umfang erfüllt.“


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