Schulstruktur wackelt weiter: Nur noch ein anderer OECD-Staat trennt die Kinder so früh

Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt den Gesetzentwurf der SPD, mit dem Schulträgern ein Rechtsanspruch auf die Genehmigung innovativer Schulkonzepte zugesichert werden soll.

29.08.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Überall in Baden-Württemberg haben sich Schulen, Schulträger und Elterninitiativen auf den Weg gemacht und diskutieren neue pädagogische Konzepte für längeres gemeinsames Lernen, um Kinder und Jugendliche besser fördern zu können. Der Druck auf die Landesregierung auch aus den eigenen Reihen wird trotz der angekündigten Bildungsoffensive zunehmen. Ministerpräsident Günther Oettinger und Kultusminister Helmut Rau werden ihre Blockadehaltung gegen die Modernisierung unserer überholten Schulstruktur nicht lange aufrechterhalten können", sagte am Freitag (29.08.) Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Stuttgart.

Von 30 in "Bildung auf einen Blick" untersuchten OECD-Staaten verteilen nur Deutschland und Österreich die Kinder im Alter von zehn Jahren auf verschiedene Schularten. In der Mehrheit der Länder (19 Staaten) findet die erste Selektion auf verschiedene Schularten statt, wenn die Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahre alt sind.

Informationen im Internet: www.gew-bw.de

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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