"SINUS-Transfer-Grundschule"

Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath wird am Freitag, den 22.2.2008 um 13.30 Uhr im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM), Beethovenstr. 26, 66125 Saarbrücken-Dudweiler den saarländischen Startschuss für das SINUS-Programm zur "Weiterentwicklung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts an Grundschulen" geben. Im Saarland werden sich 10 Schulen an dem bundesweit sehr erfolgreichen Programm beteiligen. Dr. Reichrath dankte den Lehrerinnen und Lehrern der beteiligten Schulen für ihr Engagement und ihre Innovationsbereitschaft.

21.02.2008 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Die Grundschule ist besonders wichtig, um ein Fundament zu schaffen für das Lernen in der Sekundarstufe. Dazu gehört auch, das Interesse für Mathematik und Naturwissenschaften anzuregen. SINUS-Transfer-Grundschule überträgt Ansätze des in anderen Ländern erfolgreichen Programms SINUS auf die Grundschule. In enger Zusammenarbeit mit den Lehrkräften werden neue Unterrichtszugänge entwickelt, erprobt und zwischen den Schulen ausgetauscht. Ziel ist es, die unmittelbaren Lernbedingungen so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler mathematische und naturwissenschaftliche Sachverhalte verstehen können und dabei anschlussfähiges und anwendbares Wissen aufbauen.

Träger des Programms ist das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) an der Universität Kiel; Leiter des Instituts ist Prof. Dr. Manfred Prenzel. Das für die Auftaktveranstaltung konzeptionell verantwortliche IPN bietet den Lehrkräften eine intensive fachdidaktische Unterstützung an. Die Schulen können sich auf Module stützen, die Themen beinhalten wie z.B. ´Entwickeln von guten Aufgaben´ – ´Entdecken, Erforschen, Erklären´ – ´Schülervorstellungen aufgreifen´ - ´Lernschwierigkeiten erkennen´ - ´Talente entdecken und unterstützen´ – ´eigenständiges Lernen bzw. gemeinsames Lernen´ – ´Übergänge gestalten.´

Das SINUS-Programm setzt bei der Weiterentwicklung des Fachunterrichts auf die professionelle Kooperation von Lehrkräften innerhalb einer Schule. Der Austausch zwischen den Schulen erfolgt in Netzwerken, den sogenannten Sets, die von Set-Koordinatorinnen des LPM betreut werden. Im Saarland wird es zwei Sets mit jeweils fünf Schulen geben, die entweder einen mathematischen oder einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt gesetzt haben. Das Kultusministerium fördert das Programm finanziell und hilft damit in den Schulen, eine kooperative Unterrichtsentwicklung in Gang zu setzen.


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